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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Bemühungen des Papstes Jnnocenz IV. 297

geeignet, eine lebhafte Theilnahme an der Sache des hcili-gen Landes zu befördern; vielmehr konnte es bey Manchen,welche unter andern Umstanden das Kreuz genommen habenwurden, eine Abneigung gegen eine Sache Hervorbringen,welche zu verabscheuuiigswürdigen Ausschweifungen die Ver-anlassung gegeben hatte. Die damaligen zahlreichen Feindedes päpstlichen Stuhls waren außerdem geschäftig, das Miß-geschick des Königs von Frankreich als eine Strafe Gotteswegen der Harte und Ungerechtigkeit, mit welcher man dieKosten der Kreuzfahrt größtcntheils von der Geistlichkeit er-preßt hatte, darzustellen *). Der Papst Jnnvcenz der Vierteließ es zwar an Aufforderungen zur Kreuzfahrt nicht fehlen.Er ermahnte durch ein Schreiben, welches er noch im De-cember des Jahrs 1250 erließ, diejenigen, welche in derProvence, zu Toulouse und in anderen in der Nahe vonSeehafen gelegenen Städten Frankreichs das Zeichen desKreuzes trugen, oder ohne päpstliche Genehmigung dasselbeabgelegt hatten, mit der nächsten Meerfahrt, deren Anord-nung die Königin Bianca mit großer Tbätigkeit besorge,nach dem heiligen Lande sich zu begeben, und bevollmächtigtedie Geistlichkeit, gegen die widerspenstigen Kreuzfahrer kirch-liche Strafen zu verfugen^). Fast gleichzeitig erließ er andie 'Oberen der Predigermönche und Minoriten in Deutsch-land ein Schreiben, in welchem er sie auffordcrte, die friesi-schen Pilger um so mehr zur Vollziehung ihres Gelübdesernstlichst anzuhalten, als die Friesen schon mehrere Maledem heiligen Lande nützliche Dienste geleistet hätten^), und

Z) Vgl. die Sleußerungcii des Mat-thäus Parts !>ä a. i2ZO. x. 797. 79g.

6) Brief des Papstes vom g. Dc-ccmbcr rosa bey Nainaldus »st a.1250. §. 2g.

7) solenr h'iisionor in risns-

marinis xartiluis xrar^erari. Schrei,bcn des Papstes vom 29. Nov. i2zc>(lll. Deo.) in ^VastäinA cVniuc-los IVIinoium V. III. p. 49g. Dgl,Rainslä. I. e.