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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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286 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. VIII.

Sultan Turanschah, dessen Tod der Kaiser nicht glaubenwollte, als für den König von Frankreich versehen waren,und behaupteten, daß der Zweck ihrer Sendung wäre, fürdie Befreyung der gefangenen französischen Pilger sich zuverwenden. Ihr Vorgeben fand aber nicht allgemeinenGlauben, indem viele meinten, daß diese Gesandten, wenndie gefangenen Christen damals noch in der Gewalt der Sa-racenen gewesen waren, eher sich bemüht haben würden, dieFreylaffung der Gefangenen zu hindern als sie zu beför-dern Bald hernach erschien ein Emir mit zwey Be-

gleitern^), als Botschafter des Alten vom Berge. Als derKönig nach der Messe Liese Gesandtschaft empfing, so ge-stattete er ihnen, in folgender Ordnung vor ihm sich nicder-zusetzeu: vorn saß der Emir, hinter demselben der eine seinerBegleiter, welcher drcy in einander gesteckte Dolche") j»seiner Hand hielt, und hinter diesem der andere, welcher einfeines Tuch") um seinen Arm gewickelt hatte; die Dolchesollten dem Könige/ wenn er die Forderung des Scheichs derAssasinen ablchnte, als Zeichen der Aufkündigung des Frie-dens und seines baldigen Todes, und das feine Tuch ihm zumGebrauch als Leichentuch cingehändigt werden. Nachdem derEmir sein Beglaubigungsschreiben überreicht hatte, so fragteer den König, ob er den Scheich, seinen Herrn, kennte; undLudwig erwiederte, daß er zwar den Scheich, welchen er

54) Diese Gesandte kamen nach

gno les krores 1e Ilot snrent perlte«r ^.cre Ooiirv. p. gs), also wahr-scheinlich im September 12Z0. Wiel-leicht war der eigentliche Zweck dieserGesandtschaft/ Nachricht über den Zu-stand von PtolemaiS einzuziehen.

53) Joinville, welcher zwar sehrausführlich, jedoch ohne die Zeit zu

bezeichnen, von dieser Gesandtschaftder Assasinen berichtet (x. 94 - 97),nennt die beyden Begleiter deS CmirS:Daolialors,

56) l'rote aourtauL stont I'uii en-trotr oir nmnclre (d. i. dem Griffe)üe 1'antre. toiirv. x. 94.

57) l/ir vongneran enrortoills eu-towr son drae. lotiivilte x. 94. §5-