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Ludwig IX. zu Ptolemais.'
bar nach der Errettung aus so schweren Leiden erfüllte denKönig mit solchem Unwillen, daß er sogleich mit wankendenSchritten wegen der Schwäche, welche ihm von seinerKrankheit noch geblieben war, zn dem Spieltische sich begabund Spielbrett und Würfel in das Meer warf; dem RitterWalter gelang es jedoch, des Geldes, welches auf demSpielbrette sich befand, sich zu bemächtigen und es in seineTasche zu bringen Dem Könige Ludwig kamen auf dieserReise, da seine Leute es unterlassen hatten, für die Be-quemlichkeit ihres Herrn zu sorgen, die Matratze und dasmit Pelzwerk gefütterte Kleid von schwarzem Sammet,welche ihm von dem Sultan Turanschah geschenkt wordenwaren, sehr zu Statten, und Ludwig trug dieses Kleid, wel-ches er in seiner Gefangenschaft sich geweigert hatte anzu-legen, auf der Fahrt nach Ptolemais
Der König von Frankreich und seine Begleiter wurden,als sie vor Ptolemais anlangten, mit gebührenden Ehrenempfangen, die Geistlichkeit, Ritterschaft und Bürgerschaftder Stadt kamen ihnen in feyerlichem Zuge^) bis an dasUfer des Meers entgegen, und dem Könige wurde in derBurg eine bequeme und anständige Wohnung eingeräumt").Die Ritter hatten aber auch in Ptolemais mit manchenWiderwärtigkeiten zu kämpfen. Joinville war noch so
1) loinville x. 8Z, wo Walter vonNemours (Ausgabe von Ducange1>. gl ) Oautier L' ^.uemoc- genanntwirb.
2) loinviiie a. a. O. Nach bemTexte von Ducange w- vgl halte derSultan bem Könige Ludwig zwei,solcher Kleider geschenkt. Wgl. obenKap. 7. S. -ri.
3) laute- lc, xioaession- w Lore,loiuvlN« a. a. 0.
4) castcllo ä'^cre. Der da-malige Statthalter (Lalia) des Kö-nigreichs Jerusalem, Johann vonJbelin, wohnte, während der Königvon Frankreich die Burg entnahm,in dem Hause deS Herrn von Berv-tuS. illhro Nelle assiso Ne 1a dorteäel Vlsooitlaäo in danaianl I.ege»Uardaroi. l. V. p, Lg,-;.