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Die Pilger zu Damiette.
Turanschah geschlossen hatte, nur erst nach vielen Bedenk-lichkeitcn von ihnen angenommen; auch die vier Ritter,welche als Abgeordnete des Königs, begleitet von einigenSaracencn, nach Damiette sich begaben, um daselbst dieBedingungen des Vertrags bekannt zu machen, hatten großeMühe, jene Pilger zu überzeugen, daß die Räumung dieserStadt das einzige Mittel wäre, den König vvu Frankreichund die gefangene französische Ritterschaft zu retten. DieHäupter der Besatzung wandten ein, daß dieser Vertragnichts als ein Fallstrick wäre, welcher ihnen von den Sara-cenen gelegt würde, um diese wichtige Stadt, welche wegenihrer Festigkeit wenigstens Ein Jahr lang gegen die ganzeMacht des Sultans behauptet werden könnte und einen be-quemen Landungsplatz für ein nachkommendes Heer dar-böte auf eine leichte Weise den Christen zu entreißen,und daß den Gefangenen selbst ihre Desrepung von keinemNutzen seyn würde, da ihnen von den Saracencn gewiß einlangsam wirkendes Gift beygebracht worden sey, welchesihnen keinen langen Genuß ihrer Freyheit gestatten würde '?).Erst als die Abgeordneten des Königs auf das heiligste ver-sicherten, daß Ludwig von keinem Saraceneu Speise oderTrank angenommen hätte, und der Sultan es redlich mitder Freylassung der gefangenen Christen meinte, gaben aufdie inständige Bitte der Königin Margaretha, des päpstli-chen Legaten und anderer eifriger Freunde des gefangenenKönigs die Häupter der Besatzung ihre Zustimmung zu derverabredeten Räumung von Damiette^).
ig) I>2ri§ sä s. rSZo. x. 794.
ig) rVLiiicipulas Iro8tium veliemvu-
seeum trskedant, reeipereiit xotio»uLlum. x»er aUeujus tewxoris vienr-VII. Band.
rog brevLtrrtcm; nornnt eniin I 100Henris Frsuäis Laraeerii. IVIattlr. ka-ris P. 795.
2o) IVlLttli. ?sris 1. 0 . Dgl. das
Schreiben eines Kreuzfahrers an Den
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