194 Geschichte der Krenzzüge. Buch VIII. Kap. VI.
2 . Ehr. ^„twortet zu haben. Nach den arabischen Nachrichten er-nannte zwar der Sultan Turanschah zwey Abgeordnete"),um mit den Franken zu unterhandeln, der Antrag aber,daß gegen Damiette Jerusalem und andere syrische Platzevon den Saracenen abgetreten werden sollten, wurde vonihm als unstatthaft verworfen").
Nach diesem mißlungenen Versuche, auf dem Wege derUnterhandlung einen sichern Rückzug sich zu erwirken, bliebden unglücklichen Kreuzfahrern, da es ihnen unmöglich war,in der bisherigen Stellung langer sich zu behaupten, keinanderes Mittel der Rettung übrig, als heimliche Flucht;o?'Apri>uud der König Ludwig bestimmte die Nacht vom Dienstageauf den Mittwoch der Woche nach Ostern zur Ausführungdieses gefährlichen Unternehmens "). Nachdem man auf
yz) Der Emir Zeineddin unv rerKarl Bedr eddin. Makrisi in 6 ar-tlonue Lxtrait» p. Zio. Daß vonSeiten der Kreuzfahrer außer Gott-fried von Sergines auch Philipp vonMontfort Unterhändler war, erhelltaus der Erwähnung, des SeneschallsIoinvillex. 66 . S. unten S. lyy. DerSultan Turänschah drückte sich indem SisgeSbriefe, welchen er an denStatthalter Oschemaleddtn von Oa-mascus,richtete (Hey Neinaud x. 435 ),also aus: ,,AlS die Feinde Zeugenwaren dieses Eiferü (mir welchem sichdie Muselmänner aus den Ruf desSultans versammelten), so baten Poum Frieden unter gleichen Bedingun-gen wie zur Zelt des Males al Ka-mel, wir verwarfen aber mit Verach-tung ihre Anträge." Nach diesemSchreiben geschahen diese Anträge amMontags d. q, April iszo.
gS) Hchulseäre anualea macl. lr.
IV. x. Zog. Vgl. Makrisi a. a. O.und Ileinauck Lxtraits x. 461.
g7) l e niarsti au soir L I'auuiticraprös les ootaves lies l?agues. loin-vllle i>. 6Z. l)uinto ckio nn-nsis^xrills. Lxislola 8. l.ucioviei I. 0 .
Ganz übereinstimmend die morgen-ländischen Nachrichten: »in derNacht,welche dem Mittwoch, 3 . MoharremÜ48, voranging." cl.bulsestao c^un.inosl. 'l'. IV. x. Z 03 . Ileinauck ex-traits x. 46s. Oer erste Moharrem648 fiel nicht, wie die Verfasser derart cie vstriller 1e5 (lates unrichtigangeben, acif den z. April, sondernauf den 4. April isgo; und der ersteMittwoch des Monats Moharrem Ü48war also der ü. April rszo. Die Dif-ferenz von Einem Tage, welche zwi-schen den chronologischen Tafeln deSLenglet Dufresnvy und der art ck«vörilicr lcs states auf der einen, undden genaueren Tafeln von EräviuS,