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dem römischen Papste als dem Statthalter Christi gehorsamzu seyn, vey der Einheir des Glaubens zu beharren undkeine andere Kirche als die römische für die wahre christlicheKirche zu achten 4"). Ludwig aber gab von der unerwarte-ren Erscheinung der mogolischen Botschafter an seiner Hof-haltung in Nikosia und den erfreulichen Meldungen, welchedieselben ihm überbracht hatten, seiner Mutter Bianca froheNachricht und übersandte ihr das Schreiben des FürstenIlschigatai in einer von dem Mönche Andreas von Loujumel.verfaßten lateinischen Übersetzung"); und auch der LegatOdo ermangelte nicht, dem Papste Innoceuz von dieser
44) Ostonis Lgist. 4,. 627. Vgl.OMI. sie dlang. p. zgo. Vincent.Deitov. l-ik>. XXXI. o. gg.
Sic esoriptes, si les lit mottre enI.ilin zncr kröre -znärien et los en-voz-a cn I^rLiice, saelsLs sie so»aontrescel ä in iO)'no lglsnoico samörc. Handschriftl. sranz. ChronikKey ,rdcl Bömnsar a. a. O. S. 440.Vgl. Onil. sie dlLng. x. z?i. Vin-ociir. Uellov. I. 0. Was übrigensden Brief des Jlschigatni betrifft', sotrage ich Bedenken, ihn init HerrnAbel - Ncmusat (a. a. O. S. gsig — ggz)für nnlcrgcfchobcn und von den Ge-sandten geschmiedet zu achten. DerHauptsatz, welcher darin ausgeführtwird, dag die Mogolen angefange»hätten, ihre christlichen Untcrthanenmit Milde zu behandeln, war voll-kommen gegründet; die Abweichun-gen von dem gewöhnlichen Style derMogolen erklären sich dadurch, dagder Brief in persischer Sprache ge-schrieben war; und wenn man an-nimmt, Laß ihn ein morgenländischer
Christ auf Befehl deg Ilschigatai ver-sagte, so erklärt sich auch auf sehrnatürliche Weise die hinzugefügte Er-mahnung, daß der König von Frank-reich keinen Unterschied machen möchteunter Len Christen der verschiedenenBekenntnisse. Sehr merkwürdig istcS, daß Joinvllle der von den mogo-lischen Gesandten erdichteten Bekeh-rung des großen Chans Gaiuk unddes Fürsten Ilschigatai nicht erwähntund ausdrücklich bemerkt, daß derKönig Ludwig in der Absicht, dieMogolen für den christlichen Glaubenzu gewinnen sxonr veoir so ii losz-onrroit atraire ä Hostie crvanoe),das Zelt von Scharlach, welches erdem großen Chan übersandte, mitDarstellungen der heiligen Geschichtezieren lieg. Vielleicht waren in Be-ziehung auf dieses Vergeben der mo-goltlchen Botschafter der König Lud-wig und seine Ritter weniger leicht-gläubig alS der Cardinal Odo, dessenBericht Wilhelm von Nangis undVinccnz von Beauvais in ihre Chro-niken ausgenommen haben.
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