Mogollsche Gesandt sch a s t,
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obgleich diese Meldungen wenig glaubhaft waren, unddie Vermuthung nahe lag, daß diese Gesandtschaft keinenandern Zweck hatte, als die Absichten des Königs Ludwigauszuspähen, so hörten dennoch sowohl der König als dieversammelten Prälaten und Barone solche lügenhafte Erzäh»lungen mit großem Wohlgefallen an, und die mogolischenBotschafter wurden während ihres Aufenthalts -zu Nikosiamit großen Ehren behandelt; sie wurden am Weihnachts-feste zur königlichen Ehrentafel gezogen, und dem KönigeLudwig gewährte es nicht geringe Freude, daß diese heuchle-rische» Fremdlinge sowohl aü diesem Feste als am Tage derErscheinung Christi in seinem Gefolge der heiligen Messebeywohnten Als sie gegen daS Ende des Januarsi24y*°) die Rückkehr antraten, so gab Ludwig dem Pre-digermönche Andreas von Lonjumel und zwey andern Mön-chen desselben Ordens, welche morgenländischer Sprachenkundig waren, so wie auch zwey Weltgeistlichen und zweyköniglichen Knappen") den Auftrag, als seine Botschafterdie mogolischen Gesandten in ihre Heimath zu begleiten.
NIM se Kerebanr. 6nil. ckex. 347-348- Vrno. vcllo v. l.. XXXI.c. go.
4c>) Sic beurlaubte» sich von demKönige am ag. Januar l viil. Xal.Vebr.) und traten am -7. Januarc VI. X-I. rein-.) ihr- Rückkehr an.vckonis Np. p. 627.
41) 1'racciiorns Ir.rrcr ^.nckrezsonin cknodns sliis lr.nridns ejnsäenrorüinis l Joanne er wiiiielnio bcy
Odo) er ckuolnr, olerrci» »0 ünoburscrvicntibn» Negis. 6uil. ckc dlan-xiaoo x. zzi. Nach JotttvNte wareneS nur zwei, Prcdigermönche lckenxIreres xreseirenrs), nach ThomaSvon Cantimpr« (Nonnin univ. -le axi-1,u, Nil,. II. 0. Za. §- -4) zwey Pre-digermönche und zwey Minoriien,nach Vincenz von BcauvaiS l i. c.osi>. 94) nur der Bruder Andreasund zwei, königliche Knappen, welcheder König zu den Tataren sandte.UebrigenS war einer jener HeydenWellgcistlichen, welche den BruderAndreas begleiteten, Robert, Subcawloc der Kirche von CftnrireS. ^belNen>n-Il a. a. O. p. 44Z. 446.
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