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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Mogolische Gesandtschaft.

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terrednng befragte Ludwig zuerst die mogolischen Botschaf-ter, auf welche Weise die Kunde von seiner Meei fahrt zuihnen gelangt wäre, worauf sie erwiederten, der Fürst vonMosul^) habe dem Chan Jlschigatai einen Brief deS Sul-taus Ejub übersandt, welcher die Nachricht von der Ankunftdes Königs von Frankreich und zugleich die lügenhafte Mel-dung, daß sechszig französische Schiffe von den Aegypternerobert worden, enthalten habe. Da das Schreiben desFürsten Jlschigatai sehr günstige Gesinnungen für die Chri-sten aussprach, so erkundigte sich Ludwig bey den Gesandten,zu welcher Zeit und auf welche Weise das Christcnthunrihnen bekannt geworden wäre, worauf sie berichteten: ihrgegenwärtiger großer Chan Gajuk^^) wäre der Sohn einerChristin, der Tochter des Priesters Johannes, und habe aufdie Ermahnung seiner Mutter und eines frommen Bischofsmit Namen MalassiaS am letzten Feste der ErscheinungChristi mit achtzehn Prinzen aus königlichem Geblüte undvielen Mogolen die heilige Taufe empfangen; der Fürst Jl-schigatai, ein Mann, zwar nicht von königlicher Abstammung,aber doch von hoher -Würde, sey schon seit mehrern Jah-ren Christ, sie selbst stammten aus einem zwey Tagereisenvon Mosul entlegenen Orte und wären eben so wie ihreVoreltern dem christlichen Glauben zugethan, und der römi-sche Papst stände bey ihrem Volke jetzt in großem Ansehen;

Malek as Said NadschmeddinGast, ein Abkömmling des Emir Or-thok, des ehemaligen Füllten von Je-rusalem. S- Gesch. der KreuzzügeBuch I. S. 277-

g7) Is.ioie.Li in Oüoiiis Lp. p. 627 -Sz-ocL^m bey Vincenz von BcauvaisLw. XXXI. v. gz. Nach Wilhelm

von NangiS lp- 8Z") hieß die christ-liche Mutter des großen ChanS ^nto-M-z-. Der Bischof, welchen die mo-golischen Gesandten als den Bekehrerdes großen Chans angaben, wirdohne Zweifel richtiger in der franzö-sischen Ueberschung der Geschichte desWilhelm von NangiS (p. 104) Mala-chias genannt.

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