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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Unterhandlungen des Papstes mit den morgcnl. Christen. 43

diesem Schreiben übersandte der Katholicns zwey Briefe,deren einer von den griechischen Bischöfen des heiligen Lan-des 2°), der andere von dem Erzbischöfe von Nesibis, zweyanderen Erzbischöfen und drey Bischöfen unterschrieben war.Diese Briefe enthielten die dringende Bitte um den Schutzdes apostolischen Stuhls gegen Bedrückungen für den grie-chischen Patriarchen von Jerusalem, und die morgenländi-schen Christen, welche zu Antiochien, Tripolis, Ptolemaisund in anderen den Abendländern unterworfenen Städtenwohnten; und auch der Katholikus vereinigte sich mit seinenGlaubensgenossen zu dieser Bitte b?). Nicht minder be-gleitete der Patriarch der jakobitischen Christen Ignatiusseine Anerkennung der Hoheit des römischen Stuhls mitKlagen über die Bedrückungen, welche seine Glaubensge-nossen von den lateinischen Christen erführen, und bat, daßkünftig die Wahlen der Patriarchen und Bischöfe der jakobiti-schen Kirche frey und nach den eigenthümlichen Satzungen undGebräuchen dieser Kirche geschehen, die Gerichtsbarkeit der latei-nischen hohen Geistlichkeit über die jakobitischen Patriarchenund Erzbischöfe, so wie der Zins, welchen die lateinischenGeistlichen von jakobitischen Kirchen und Klöstern erhöben,endlich die Wiedertaufe, ohne welche zur Beschimpfungder jakobitischen Kirche bisher seinen Glaubensgenossen derUebertritt zur römischen Kirche nicht gestattet worden, fürimmer abgestellt werden möchten.Wir thun," schriebder Patriarch Ignatius zur Unterstützung dieser Bitten,

ir. I. x. igö. 442. Der Patriarch,welcher Len im Texte erwähnten Briefan JnnocenzlV. schrieb, war Con>stantin i., welcher in bcn Jahren 1220bis l-6s der armenischen Kirche

Vorstand. St. Martin a. a. O.

r>. 443.

86) De terra Sion. Raiimlä a. Ü.O. §. sz.

87) Uainalä. I. o.