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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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28 Geschichte der Äreuzzügc. Buch VIU. t>tap. l.

der von schönem Tuche und in größerer Iaht, als sonst ge-wöhnlich war, verfertigen, dieselben mit mancherlei) Pelzwerkverziere» und auf den Schultern mit einem Kreuze vonfeiner Goldstickerei) versehen. Die Ritter des königlichenHofes, welche erst am frühen Morgen des Christtagcs dieseEhrenkleider empfingen, legten, ohne solche List zu ahnen,dieselben an nnd begleiteten den König zu der Frühmesse.Erst wahrend der heiligen Handlung wurden sie zu ihremErstaunen es gewahr, daß sie das Zeichen des Kreuzes tru-gen; sie hielten es aber für schimpflich, dem Dienste desHeilandes sich zu entziehen, und nannten den König, wel-cher ohne ihr Wissen das Kreuz ihnen aufgedrungcn hatte,lachend und weinend zugleich einen Pilgerjager und Men-schenfischer ").

Wenn aber auch eine hinlängliche Zahl von Pilgernwillig gewesen wäre, mit dem Könige Ludwig nach dem hei-ligen Lande sich zu begeben, so würde doch das gespannteVerhältnis;, in welchem die Könige von Frankreich und Eng-land zu einander standen, die Verschiebung der Kreuzfahrtnothwendig gemacht haben; denn nach mehrjährigen Fehdenhatte Ludwig den König Heinrich von England nur zur Ge-

durch welche der König Ludwig sei-ne» Hoflcuten daS Kreuz aufdrang,einen Bericht überliefert bat ), gnao

xuvvcrnnt. Solche Kleider, welcheman auch Uvrec, nennt, wurden analle diejenigen, welche zum Hause desKönigs von Frankreich gebürten idleKönigin, die Prinzen, die Beamtender Krone und des HofeS), gewöhn-lich an den Festen Weihnachten,Lichtmcffen, Pfingsten, Mariä Him-

melfabrt und Allerheiligen vertheilt.

elfnsioim faatenres, ciominnm iz,pnmItcgcm ibranoornm xroplcr Iioc Ni-etnni pero^rinänUornm (i-eregtina-tornm) vcimtorem et iiominnm noVilm vocaverunt z-iscatvrem. iVlat-tlracus I-aris.