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Kirchenversammlung zu Lyon«
ob Friedrich damit umginge, sich seiner Person zu bemach-^Ar-tigen. Durch diesen Argwohn wurde Jnnocenz sogar bewo-2u»iuggen, nicht nur Rom und das Gebiet seiner Kirche, sondernüberhaupt das von den Kriegsvölkern des Kaisers bedrängteLand von Italien zu verlassen und in Frankreich Schutz zusuchen. Sobald er nicht ohne große Gefährlichkeiten nach'-Derbr.Lyon gelangt war"), so entsagte er auch dem Scheineeiner friedfertigen Gesinnung gegen den Kaiser Friedrich;aber auch in diesem Kampfe vergaß Jnnocenz nicht diehülfsbedürfcige Lage des gelobten Landes.
Obgleich die Schreibe», durch welche Jnnocenz im An-2-^hr.fange des Jahrs 1245 den Prälaten und weltlichen Fürstendie Eröffnung einer allgemeinen Kirchenversammlung zu Lyonam nächsten Johannistage ankündigte den Streit derKirche mit dem Kaiser als einen der wichtigsten Gegen-stände bezeichnten, welche zur Verathung gebracht werdensollten: so wurde darin doch auch der dringenden Nolhwen-digkeit gedacht, dem heiligen Lande sowohl als den von denMogolen und andern Feinden bedrängten christlichen Reichenbaldige und kräftige Hülfe zu erwirken. Auch in der Zwi-schenzeit war Jnnocenz thätig für diese wichtigen Angelegen-heiten; denn, so wie er seinen Pönitentiarius, Johannesde Planocarpino, einen Minoriten, zu den Mogolen sandte,um dieselben, wenn auch nicht zum Christenlhume zu be-kehren, doch zur Milde und zu einem schonenden Verfahrengegen die Christen zu ermahnen, und andere Botschafter,wie wir unten melden werden, zu den saracenischen Sultanen
n) Hicol. äs l'.ni'dio c. iz — ig.x. zöz-—J6g.
12) Dis Eröffnung dcü Eonciiiumsverkündlgie Innvcenz zuerst am FesteIohanniü deü Evangelisten (27. Dec.124z), «IS er in der Kirche (des heil.
JohanneSZ zu Lyon die Messe fcyerieund predigte, dlieol. ste Curtstoa. »8. I>. z6g. Die Berufungsschrei-bcn wurden am z. und zi. Januar>244 auügcferiigt. IVIaiisi, Louarl,V. XXIII. i>. üvg. 6og.