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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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6 Geschichte der Krenzzüge. Buch VIII. Kap. I.

ChrPe zur Bewaffnung für das heilige Grab ermahnthaben, wenn er nicht vorhergesehen hatte, daß ihm einschwerer Kampf mit dem Kaiser bevorstände.

Von dem Kaiser Friedrich, welcher die Krone von Jerusa-lem wenn auch für ehrenvoll, doch großer Anstrengungen nichtfür werth achtete, konnten unter den damaligen Verhältnissenum so weniger wirksame Maßregeln für die Errettung des hei,ligen Landes erwartet werden, als er durch die beharrlicheWidersetzlichkeit der Ritter und Bürger von Ptolemais gegenden von ihm bestellten Statthalter und gegen alle von ihmverfügten Anordnungen auf das heftigste war erbittert wor-den, und er ohnehin mit Sicherheit vorhersehen konnte, daßer in Jnnocenz dem Vierten bald einen noch gefährlicherenFeind, als Gregor der Neunte gewesen war, zu bekämpfenhaben würde 2 ). Friedrich gewahrte unter diesen Umstän-den dem heiligen Lande nicht nur keinen Beystand, sonderner machte vielmehr den syrischen Christen heftige Vorwürfewegen ihrer leichtsinnigen und unbesonnenen Verbindung mitden Feinden des Sultans von Aegypten, welche die einzigeUrsache ihres Unglücks wäre

Kaum war ein Jahr seit der Wahl des Papstes Jn-nocenz des Vierten verflossen, als ungeachtet der wiederhol-ten Zusicherung friedlicher Gesinnungen von beyden Seitenund mehrmaliger Friedensvermittlung, für welche vornehm-lich der Kaiser Balduin von Constantinopel und der GrafRaimund von Toulouse mit großem Eifer thatig waren,die Spannung zwischen dem Kaiser und dem Papste schon soheftig geworden war, daß der Letztere den Argwohn faßte, als

y) Oie Aeusierungen des Kaisers in io) Schreiben des Kaisers bcy Rai-dieser Beziehung sind bekannt. Dgl. naldus asi a. 124g. §. 2. 3.

Fr. v. Raumer. Gcsch. der Hobensi.a. a. O. S-iar und die vorhcrg. Am».