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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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über die Belagerung v. Damaskus im I. 1143. ,r

näherte. Dann verlangten alle nach Ruhe und jeder begabsich an seinen Ort. Die Miliz lagerte sich den Christen gegen-über, die Einwohner der Stadt übernachteten auf ihrenMauern, um diese zu beschirmen und zu behüten, weil ihnendie Feinde so nahe waren.

Mittlerweile aber rückten auf die ausgesandten Briefean die Statthalter der Landschaften um Hülfe und Beystand,Scharen der Turkomanen heran und das Fußvolk der Land-schaften zog herbey. Als diese sich am andern Morgen mitden Muselmännern aus Damaecus vereinigt hatten, dazogen sie insgesammt gegen die Franken an; denn alle Furchtund Mutlosigkeit war von ihnen gewichen. Sie bliebenruhig im Angesicht der Franken stehen und warfen Pfeilezwischen sie, und wohin ein Pfeil in das Lager der Feindesiel, da wurde ein Ritter oder Fußknecht oder Pferd oderCaMecl verwundet. An eben diesem Tage kam noch ausder Landschaft Vvkaa und andern Landschaften vielesFußvolk, nämlich Bogenschützen, an, welche ihrer trefflichenAusrüstung wegen für doppelt so viel an der Zahl geltenkonnten. Noch an diesem Tage wurde jeder Abtheilung derTruppen ihr Platz im Heere angewiesen.

In der Frühe des Dienstages rückten sie aus, umzogen -«.Zur.das feindliche Lager, welches durch die Bäume und Gärtengedeckt war, und beunruhigten die Feinde mit Pfeilen undSteinen. Aber die Franken waren muthlos und furchtsamund scheueten den Kampf und keiner kam hervor. Darumgingen auch von den Muselmännern wenige so weit vor,daß es zum Kampfe mit dem Schwerte oder der Lanze kom-

6) D. i. dem Thale deS Libanon, worin die Stadt Baalbek liegt.