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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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198
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ry8 Geschichte der Kreuzzüge. Buch III. K a p. Vlkk.

Achtes Kapitel.

^>u der Zeit, da der König Ludwig nach vielen überstandenenGefährlichkeiten und Leiden nach Syrien kam, war dasReich der Christen im gelobten Lande starker Hülfe gar sehrLedürftig; und so sehr auch sein Heer durch die blutigenKämpfe wider die Heiden und durch die schreckliche Verhee-rung von Hunger und Seuchen vermindert war, so erwach-ten gleichwohl frohe Hoffnungen. Der Muth nnd das from-me Vertrauen zu Gott, welche von vielen dieser Wallbrüdcr 'unter allen Mühseligkeiten und Drangsalen bewahrt worden, ^waren von den Muselmännern nicht minder bewundert wor-den, als den Christen, und von solchen tapfern und from-men Männern ließ sich vieles hoffen, um so mehr, da nocheine große Zahl der Pilger erwartet wurden, welche dieMecrfahrt dem Wege zu Lande vorgezogen hatten.

Die Macht des furchtbaren Nureddin entwickelte undvergrößerte sich mit jedem Tage mehr; dieser tapfere Fürstwar nicht, wie so viele der Könige und Emirs, wider welchedie christlichen Ritter bis dahin gestritten hatten, kühnerKrieger, sondern sehr gewandter Feldherr, geschickt die ge- ^

wonnenen Siege auf das thätigste zu benutzen, und treffli- ,

cher Regent, welcher eben so sehr es verstand, die Zunei-gung bezwungener Völker durch weise und gemäßigte Regie-