Sechstes Kapitel»
N?it dem Eintritte in das griechische Reich begannen aber J.,Csr.für bcyde Heere Gefahren und Mühseligkeiten.
Der Kaiser Manuel befürchtete von den großen Pilger-fahrten der abendländischen Christen nach dem gelobten Lan-de nicht weniger Gefahr, als einst sein Großvater Alexius,und alle Griechen hielten noch immer die bewaffneten latei-nischen Pilger für desto gefährlichere Feinde, als sic wähn-ten, daß die Wallfahrer ihre feindseligen und raubgierigenAbsichten wider das römische Reich unter der heuchlerischenHülle des Gelübdes der Wallfahrt zum Grabe des Erlö-sers verbargen *); erst spät kamen sie von diesem Wahne
i) Tinnamus, welcher in dembyzantinischen Reiche eine bedeutendeStelle bekleidete (er war Grammati-kuS oder geheimer Sccretair des Kai-sers Manuel), dessen Aeußerungenalso bedeutend sind, drückt sich alsoaus über die Absichten der Kreuzfah-rer S. 37: »Die Selten (Deutschen),Germanen (Franzosen), das Volkder Galater und alle Völker, welchedas alte Nom umwohnen, Brittenund Britannier, mit Einem Wort,Sie ganze Macht des Abendlandes'/suTiroiot- ) setzte sich
in Bewegung. Ihrem Vorgeben nachgeschah solches, um nach Asien zu
ziehen, dort wider die Perser (Tür-ken), welche sich ihnen widerletzenmöchten, zu streiten und dann zudem Tempel in Palästina zu wall-fahrten und die übrigen heiligenStätten zu beschauen. Aber ihre ei-gentliche Absicht war, das römischeLand im Durchzuge zu verwüstenund alles, was ihnen vorkäme, zuzerstören." Njcetas, welcher aufähnliche Weise (S. gr) sich ausdrückt,ist doch ehrlich genug, hinzuzusetzen:„Wie sie cs in der Folge bewiesen,so war das, was sie Vorgaben, nichtunwahr. " ckiMe ijv <a; ex räch
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