Arabische Nachrichten
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inen konnte, weil man fürchtete, die Feinde möchten einenHinterhalt gelegt haben oder mit andrer List umgehen. DieMuselmänner sahen endlich ein, daß es unmöglich scy, dieFeinde anzugreifen. Ucbrigenö halte keiner sich ihrem Lagergenähert, welcher nicht durch einen Pfeil ober einen Lanzen-stoß umgckommcn war. Denn unter den Feinden warenviele kühne und kampflustige Männer, welche ihre Heerfüh-rer, deren sehr viele waren, um die Erlaubniß gebeten hat-ten, diejenigen Muselmänner tödtcn zu dürfen, welche siezu überwinden vermöchten
Als aber hierauf die Franken vernahmen, wie dasl muselmännische Heer verstärkt worden, und daß in ihremRücken muselmännische Scharen herbeyzögen, so verzweifel-ten sie gänzlich, hielten ihr Verderben und ihren Untergangfür unvermeidlich, und beschlossen in dem Rath, welchen siepflogen, eiligst abzuziehen, als welches das einzige Mittelwäre, aus der Schlinge zu kommen, in welche sie gerathen.
Zs. 2ui. Sie zogen also am Mittwoch vor Tagesanbruch ab. Sobaldaber die Muselmänner ihren Abzug erfuhren, so eilten sienoch am Morgen dieses Tages ihnen nach, und beunruhigtenihre hintersten Scharen mit Pfeilen, und tödteten ihrerMänner, Rosse und Lastthicre eine große Zahl, und dieBeute und Schätze, welche sie auf ihrer Straße fanden,von den getödteten Männern und Lastthicren zurückgclassen,waren unermeßlich und unzählbar, und überall fand man
7) Es ist in dieser Stelle einigeDunkcllicit, weil die Muselmännerlind die Franken, welche cinanderentgegengesetzt werden, in de». Ori-ginal nicht bestimmt unterschiedensind, sondern die Rede in dem Pro-
nomen der dritten Person des Plu-raliS oder den Zeitwörtern ohne Nen-nung des SubjeetS fortläuft, so dagdie Unterscheidung nur aus dem Zu-sammenhangs errathen werden kann.