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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Viertes Kapitel.

Mach einem solchen herrlichen Werke war auch die RückkehrVernhard's von Speyer nach Clairvaux durch desto größereVermehrung der Streiter Christi aus allen Ocrtern gesegnet,welche er durchzog, und die Verehrung des Volkes, mitwelcher er überall ausgenommen wurde, desto schwärme-rischer.

Als am Freytage vor dem Feste der Erscheinung die Ja».Rcichsvcrsammlung aufgehoben war, zog Bernhard überWorms, Kreuznach und Boppart nach Coblcnz, und pre-digte in diesen Städten mit großer Wirkung das Kreuz.Nirgends aber war die Begeisterung des Volks für Bernhardund sein heiliges Werk größer, als in der alten heiligenStadt Cöln.- Weil er unerwartet kam, so hatte sich zwarbey seinem Einzüge nur wenig Volk versammelt, und Bern-hard zeigte in den ersten zwey Tagen sich nicht viel demVolke, feycrte nur am Freytage im Münster die Messe undhielt der Geistlichkeit dieser Stadt ihre Gott mißfällige Le-bensweise in harter Strafpredigt vor. Desto größer waraber der Zulauf des Volks, als er am Sonntage auf demAltar des heil. Petrus im Münster das heilige Meßopferdarbrachte, und nach demselben, weil die Kirche die Mengedes zuströmenden Volks nicht faßte, im Freyen auf demDomhofe für bas heilige Grab redete; unzählige treffliche