r;6 Geschichte der Krcuzzüge. Buch 11k. Kap. VN.
2. Cs,r." 47 -
«siebentes Kapitel.
Eifer, froher Hoffnung und brennender Kampflusterhoben sich nach der Rückkehr des Königs und der Baronemit großem Getöse die stattlichen französischen Scharen ausihrem Lager und zogen gen Nicomedicn, wo sie in mit Dorn-strauchen und Gebüsch bewachsenen Trümmern die Spurenehemaliger Herrlichkeit und Sen sprechendsten Beweis vonder Trägheit und Sorglosigkeit der damalige» Herren diesesschönen Landes sahen Dort pflogen der König und seinePaladine bedachtlichen Rath über die Wahl des Weges durchKleinasien. Denn drey Straßen führten von Nicomediennach Antiochien Die kürzeste Straße, auf welcher dieersten Wallfahrer unter Herzog Gottfried und seinen Mit-fürsten gezogen waren, führte in zwölf Tagereisen nach Jco-nium, dem Sitze des türkischen Fürsten von Kleinasien, undwon dorr bedurfte ein Heer nur noch fünf Tage, um dieGränze des' Fürstenthums Antiochien zu erreichen. Aberdieser Weg war nicht nur sehr gefahrvoll, weil er fast nurdurch türkisches Land führte, sondern in der schon vorge-rückten Jahreszeit auch sehr beschwerlich, weil die hohenGebirge, welche überstiegen werden mußten, schon mit tie-
r) „^rcorrrl'clia .... 5eirn7>iis rnuii äominorirm juertiam."
vt äilmi 8 coudit .2 ruinis Lirlrlinulsns Oä«) 60 Dio§. I^id. V. S. 48-sui §j.oriam cd Wracken- 2 ) 7ä.