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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
Seite
33
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Zweyteö Kapitel.

Sey solchem Ansehen sowohl in der Welt als der Kirchekonnte Bernhard nicht unthätig bleiben in den Angelegenhei-ten des heiligen Landes, als die bedrängte Lage desselbennnd die gegründete Besorgnis' selbst wegen der nahen Gefahrdes heiligen Grabes die abendländische Christenheit zurHülfe und Rettung auffordcrte. Wenn schon in den übrigenEreignissen seines thatenvollen Lebens seine Gewalt übersein Zeitalter bewundernswürdig war, so war sie doch nic<Mals größer, als in seiner Wirksamkeit für die allgemeine Be-waffnung der abendländischen Christenheit zur Beschirmungdes heiligen Grabes.

Die betrübende Nachricht von dem Verluste der Graf-schaft Edeffa und die klagenden Briefe, in welchen der Körnig, die Prälaten und Baronen des heiligen Landes ihre Angstund Noth und die Gefahr der heiligen Stätten schilderten,blieben vornehmlich in Frankreich nicht ohne Wirkung; unddas Vertrauen auf die bewundernswürdige Tapferkeit derfranzösischen Ritter, welches diese Briefe ausdrückten '),erweckte bey vielen Bereitwilligkeit solchem Vertrauen z»

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