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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Joseph Den Mcir

Kindern geflohen, und nachdem sie dort lange Zeit sich auf-gehalten, stiegen sie am fünften Tage des dritten Monatesherab. Da erhoben sich wider sie diejenigen, welche sich demDaal verschworen, und drangen in sic und sprachen zu ih-nen: Kommt mit uns, damit wir Ein Volk seyen. Sieaber gehorchten ihnen nicht und wollten sich nicht mit demhvffärcigcn Wasser bestecken. Die Namen dieser Männerwaren': Eljakim Nedori, der Sohn Mosis, Abraham, derSohn Samuels, Kalonymus, der Sohn Mardochai's. AlsKalonymus sogar ihren Abgott anspic, rödtctcn sie ihn. Diebeydcn andern verbargen sich unter den Betten im Hause,wo sie sich mit ihren Schwertern erstachen; sie wurden zuMainz begraben. Der Herr wird cs sehen und richten. Indiesen schlimmen Tagen gab kein König dem Volke IsraelRecht; denn auch der Kaiser Conrad war unter denen,welche sich verschworen, nach Jerusalem zu ziehen.

Viele andere Juden wurden auch wirklich genöthigt,sich mit dem Wasser zu beflecken, sie wandten sich aber her-nach wieder zu dem Heiligen von Israel, wie zuvor. EineJüdin zu Aschaffcnburg aber, Gotthilde mit Namen, alssie ergriffen ward, weigerte sich standhaft, sich (durch dieTaufe) zu besudeln, und wurde deshalb in dem Flusse er-säuft, für den Heiligen, ihren Schöpfer. Gedenke ihrerzum Guten, mein Gott.

In dieser Zeit flohen alle Juden in Deutschland, derEine hierhin, der andere dorthin, auf Felsen und Schlösser,mn sich vom Tode zu retten. Nur die Gemeine von Würz-burg blieb in ihren Wohnungen und dachte nicht daran zufliehen. Am 22. Tage des zwölften Monates im Jahr 4907traten einige dort auf und gaben auch den dortigen Juden