über die Judenverfolgung im I. n46. -
eines Daches, und sein Leichnam blieb liegen, wie der Mistauf dem Felde und niemand war, der ihn begrub.Die Juden, da sie solches vernahmen, erschraken und ent-setzten sich über die Maßen und sprachen; Die Tage derHeimsuchung sind gekommen, es sind gekommen die Tage derVergeltung, es ist ausgegangcn der Zorn und die Plage hatbegonnen, voll ist unsre Zeit, gekommen unser Ende. Wirsprechen, es ist aus mit uns "). Auch weinte das Volküber die Maßen. Es begaben sich aber die Vorsteher derGemeinde zu dem Fürsten der Stadt und machten ihm Vor-stellungen, wodurch sie es erlangten, daß man ihnen dasHaupt des Gerechten und seinen Leichnam zurückgab; und siebegruben ihn in ihren Gräbern.
Zu derselben Zeit ward auch die Jüdin Minah, da sievon Speyer ausgegangcn war, ergriffen ; die Ohren wurdenihr abgeschnitten und die Daumen ihrer Hände, auch wardsie mit Schlägen mißhandelt, weil sie dem Heiligen, ihremSchöpfer, treu blieb 'H. Also wurde Juda erniedrigt indiesen schlimmen Tagen-
Es erhüben aber die Kinder Israel ihre Augen, undsiehe! eine große Macht solcher, welche sich dem Baal ver-schworen hatte» '^), zog ihnen nach, und sie fürchtetensich und es wurde ihnen sehr angst. Da erhüben sie ihreAugen zu den Bergen, auf welchen Vesten waren, und einjeglicher bat seinen Bekannten, welcher einen Thurm oder
n) Aus Irr. y, 21.
12) Zusammengesetzt aus Hos. y, 7 -4 B. Mos. 17, 11. Klagl. Irrem. 4,iS. Czcch. 37, 11.
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14 N 1 PI d. j. sie gaben ihrenSchultern zu tragen um des Heiligen,ihres Schöpfers, willen.
iga'l L. i. solcher,rwelchcr dcnKrcuz-zug gelobt. S. unten Anm. 27.