Druckschrift 
3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
Seite
275
Einzelbild herunterladen
 

D. Aebte Bernh. u. Sng. Plan e. neuen Krcuzz. -75

hegen die Zuversicht, daß Kokt sein Volk nicht verstoßen»nd sein Erbrheil nicht verlassen wird. Die Rechte desHerrn wird Herrliches wirken, und sein Arm seinem Volkehelfen, damit alle erkennen mögen, daß cs besser ist, aufGott zu vertrauen, als auf Fürsten" D.

In seiner beredten Schrift über die Betrachtung, inwelcher er seinem geistlichen Sohne, dem Papste Eugcnrus,sowohl die Pflichten eures Nachfolgers von St. Petrus mitvieler Freymüthigkcit Vorhalt, als seine Ansichten von Gottund göttlichen Dingen mit aller Krait und Salbung seinerBeredsamkeit vortragt, vercheidigt sich Ser heil. Bernhardmit besonder!» Eifer gegen die Anschuldigungen seiner Versläumdcr ^).Wie sind doch, schreibt er mit Vetrübniß,die Füße derer zerschmettert, welche Frieden verkündigtenund Heil. Wir sprachen: Frieden, und es ist kein Frieden;wir verhießen Heil, und siehe! es ist Verwirrung. Alshätten wir in solchem Werke mit Unbedachtsamkeit gehandeltoder Leichtsinn. Und gleichwohl sind wir darin nicht gelaufenins Unsichere, sondern auf dein Geheiß oder vielmehr aufGottes Geheiß durch dich." Er tröstet sich mit dem Bcy?spiele Mssis, welcher das jüdische Volk, weil es halsstarrigwar und ungehorsam gegen Gottes Gebote, nicht in dasbessere Land brachte, wohin er es zu führen verheißen, wie-wohl er alles khat auf Gortes Geheiß und seine göttlicheSendung durch herrliche Wunder bekräftigt ward. Er freuetsich, daß Gott ihn würdig gefunden, ihn gleichsam alsSchild den giftigen Verleumdungen seines eignen Namensentgegen zu halten.Es ist mir das geringste, gerichtet zuwerden von denen, welche das Gute böse und das Böse gut

. g) Lp. Lern. 23».. lVIi»I>.

9) Oe Loilsiäer. »ä Mrxcn. Oil>. II. o»x. i.

S 2