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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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2-ü Geschichte der Krcuzzüge. Buch Hk. Kap. XIII.

heißen, das Licht in Finsterniß und die Finsterniß in Lichtkehren. Denn so eines von bcyden geschehen soll, so willich lieber, daß die Menschen wider mich als wider Gottmurren. Heil mir, so Gott mich für würdig achtet, seinSchild zu scyn, und gern laß ich die lästernden Zungen derSpötter und die vergifteten Pfeile der Gotteslästerer michtreffen, wenn sie nur nicht zu Gott gelangen. O möchte ichmich doch jenes Wortes (Ps. 69, 8) rühmen können: Umdeinetwillen trage ich Schmach, mein Angesicht ist vollerSchande. Ich achte es als meinen Ruhm, wie Christussagen zu dürfen: Die Schmach derer, welche dich schmähen,fallt auf mich."

Gleichwohl erlosch nicht in dem Gemüthe des hei-ligen Bernhard die brennende Sehnsucht, das Werk,welches über ihn so vielen Kummer gebracht, zu wieder-holen; und niemals wich von ihm die Hoffnung, daßein neuer Versuch, in Frömmigkeit und wahrem Vertrauenauf Gott unternommen, mit glücklicherm Erfolge werde be-lohnt werden. Seinen Wünschen und Hoffnungen kam da-mals die Gesinnung des Abtes Sugcr von St. Denys ent-gegen; denn eben so sehr, als den frommen Bernhard dieVerdunkelung der Herrlichkeit Gottes durch die letzte Wall-fahrt betrübte, schmerzte den weltlich gesinnten Suger dieSchmach, welche dadurch über den französischen Namen inallen nahe» und fernen Landen gekommen *°); und in den

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