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Untergange des Heers dem frommen Abte sein Wohlgefallenan seinem Thun zu erkennen gegeben ^). Der Abt Johannesvon Casar Maria versicherte sogar den Abt Bernhard, daßdie Schutzheiligen seines Klosters, die heiligen Apostel Jo-hannes und Paulus, erschienen wären und die Absichten,in welchen Gott auch den Tod der frommen Waübräder,welche auf dieser Heerfahrt umgekommen, zugelassen, eröffnethätten, daß nämlich sie Sühnopfer gewesen für die Sündenvieler gefallenen Enge!, welche dadurch wieder zur Seligkeit
und göttlichen Gnade gelangt
6) Allo diese Gründe führt GailfriedIn der Nnm. 2 . angeführten Stelleauf/ und erzählt felgendes Wunderzur vollkommensten Rechtfertigung sei-nes Abtes. Zu der Zeit, da die ersteKunde van dem jämmerlichen Unter-gänge des Pilgerheeres sich in Frank-reich sei breitete, brachte ein Mannseinen blinden Sohn zu dem heil.Bernhard, mir der Bitte, dein Kna-ben durch sein Gebet zu Gott unddas Auflegen seiner Hand das ver-lorne Gesicht wieder zu erwirken.Nach vielem Widerstreben legte derfromme Man» seine Hand auf denKnaben, zu Gott betend, da», wenndas Wort jener Kreuzvredigt vonEon ansgegangen wäre, und derbeit. Geist iüm in seinen Reden bey-gcstanden, Gott solches dadurch be-kräftigen möge, da» er dem Knabendas Gesicht verliehe. Atsbatd rief derKnabe anS: „WaS svil ich thun, ichsehe ja!' Woraus alle umstehendenMönche und Laien ein lautes Ge-schrei, erhoben
7) Also tröstete er (Lg. Dom. ghS.rü. MLb. j in einem Schreiben vom2. irzo den heil. Bernhard: „ES ist
waren
mir gesagt, cheuerster Vater, dagihr euch über jene Sache, welchenicht so gelungen ist, wie ihr viel-leicht wolltet, (ich meinedle Fahrtnach Jerusalem) gar sehr betrübt;weil dadurch die Kirche EotteS, oderGottes Ruhm nicht so gewachsen ist,alS ihr es wünschtet. Darum will ichdcmüthiz euch vortragen, was Gott,wie ich meine, mir inS Herz gab,als ich lange darüber nachdachte;wie denn Gott- oft einem geringe»gezeigt hat, was er einem grosionund mit vielen Gaben ausgerüstetennicht zu sehen vergönnt; so gab auchIeibro, ein Fremder, einst dem heil.Moses, welcher mit Gott von Ange-sichi zu Angesicht redete, einen gutenNach. Ich meine also, der allmäch-tige Eolt hat gleichwohl grosie Früch-te durch diese Fahrt bewirkt, wennauch nicht in der Weise, als die Fah-renden selbst es meinten. Wenn siedas, was ste begonnen, gerecht undfromm, alS es Christen geziemt, fort-geführt hätten, so würde Gott mitIhnen gewesen seyn und grosie Früch-te durch ste bewirkt haben. Weil steaber zum Bösen abgesanen sind, und
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