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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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r66 Geschichte der Kreuzzüge. Buch HI. Kap. XII.

3 . Cbr. gegendcn , Westfalen und !dcn Rheinischen Ländern ange-schlossen hatten

Zerstreuet durch einen sehr heftigen Sturm, welcheram Himmclfahrtstage auf dem Meere tobte, erreichten dieseSchiffe, einige diesen, andre jenen Hafen der Gallicischenund Portugiesischen Küste. Als fünfzig Schisse, unter wel-chen auch mehrere deutsche waren, in einem Hafen nichtweit von St. Iago in Gallicien landeten, so begaben sichdie Pilger, welche auf diesen Schiffen gekommen waren,zu den Gebeinen des heiligen Apostels Jakob und feyerten zuSt. Jags das Pfingstfest ^). Sobald der König Alfonsdie Ankunft dieser tapfern Männer in seinem Reiche ver-nahm, so ließ er ihnen entbieten, ob sie nicht als Männer,welche das Gelübde gethan, für Gott wider die Heiden zustreiten, mit ihm die Stadt Lissabon, welche allein noch indiesem Lande in der Gewalt der Saracenen wäre, belagernwollten, und ließ auch nicht uncrinnert, welche unermeß-liche Beute durch die Eroberung dieser reichen Stadt in ihreHände fallen würde. Dieser Antrag gefiel sehr wohl denPilgern. Die Flotte, nachdem sie in der Mündung desDurvflusses sich wieder gesammelt, legte sich am Vorabendevor Petri und Pauli vor die Stadt. Viele Pilger verließenauch die Schiffe und umlagerten mit dem Könige Alfonsund den Portugiesen die Landseite, die Engländer lagertensich gegen Abend und an der Morgenseite die Flamländer.

r. 2»l. Schon am dritten Tage der Belagerung wurden die Vor-städte erstürmt ^). Dann aber war ein ganzer Monat er-

z) Sie landeten nach zwei, undzwanzigtäglger Fahr! (vom. AprilpiS 18. May) in einem EnglischenHafen, welchen Oedckind lleruliiiru-. 4 , Arnulf rrcLe-waaä,- nennt.

4) S, Anm. 1.

vins schnei r>orelirer (le^. ^vleiuis)ceximur," Doch