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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Eroberung von Lissabon.

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forderlich , um die Thürme und Fallbrücken und anderes I. ei>r.

H147.

Delagerungszeug zu erbauen, und mittlerweile rüsteten sichauch die Heiden. Mehr als zweymal hundert Tausend Sa»raccnische Männer sollen damals in Lissabon gewesen seynFurchtbar war der Widerstand, welchen die Saraccncn ent-gcgcnstellten, und diese Belagerung eine der schwierigsten,welche von Wallfahrern unternommen wurden. Als amTage Petri Kettcnfeyer zwcy Thürme und die auf den Schis- r. Aug.fen erbauten Fallbrücken an die Mauer gebracht wurden,so stürmten die Saracenen sogleich mit großer Gewalt ausder Stadt, trieben die Christliche» Männer zurück, ver-brannten den einen von den Engländern erbauten Thurm ander westlichen Seite, und auch das Gerüst, welches zumUntergraben der Mauer dienen sollte, wobei) selbst der Mei-ster umkam, welcher cs erbauet. Die Christen aber, ob-gleich die Arbeit eines ganzen Monats dadurch vereitelt wor-den, wurden nicht mißmuthig. Der König Alfons betriebunverdrossen die Untergrabung der Mauer, trotz der heftig-sten Bemühungen der Saracenen, dies Werk zu stören.Besonders am Michaelis-Tage wurde zwischen den Sara- ^ccncn und den Portugiesen an der Grube auf das heftigstegestritten von der dritten Tagesstunde bis zum Abende, dieChristen aber behaupteten ihren Stand, und verlegten selbstden Saracenen den Weg, so daß wenige von denen, welchediesen Ausfall unternommen, wieder in die Stadt zurück-kamen Der Mangel an Lebensmitteln wurde indeß in derStadt so groß, daß selbst die Hunde und Katzen verzehrt

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