Belagerung von Dam äsens.
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dadurch so lange möchten aufgchalten werden, bis das 2-Cbr.
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muselmar ursche Volk nach der entgegengesetzten Leite entflie-hen könnte ^). Denn die Heiden fürchteten, die Walibrü-der möchten mit gleicher Kühnheit und gleichem Eifer, alsdie Pilger der antiochischen Wallfahrt ^), ohne Verzugzum Sturme wider die Stadt schreiten. Doch solche Kampf-lust und solcher Eifer war nicht in diesen Wallbrüdern.
Schon in der ersten Nacht, welche so angstvoll für dieDamastener begann, wandelte sich die Verzagtheit der Hei-den in Zuversicht, weil die Christen nichts anders unternah-men, als daß sie in den Gärten die Bäume umhieben unddaraus ein Bollwerk für ihr Lager bereiteten. Darum zogvoll Verdruß über diese Zerstörung der schönen Gärten schonam andern Morgen die damascenische Miliz wieder aus und -s. 2nr.,bot zuversichtlich den Christen den Kampf an. Es wurdevom Morgen bis zum Abend auf das heißeste gestritten; die-ses Mal siegte die christliche Tapferkeit nicht, und es wurdeselbst der Priester, welcher das heilige Kreuz trug, getödtet,was die Christen in große Angst und Verwirrung brachte.
Die Heiden behaupteten ihren Stand und lagerten sich denChristen gegenüber, als diese in ihr verschanztes Lager zu-rückkchrten ^).
In der zweytcn Nacht wandelte sich die Hoffnung devChristen in Mißmuth. Aus allen Landschaften des damas-cenischen Reichs zogen die aufgebotenen streitbaren Männer,vornehmlich treffliche Bogenschützen, herbe», um mit Anarfür die Bcfreyung der Hauptstadt zu streiten, und die Chri-
22) 1-xr. XVII. s. Bericht 24) S. die arab. Berichte, Beiil.
des Ebn Dschus, Beyl. II. H., besonders den Bericht deS Siba
2z) S. scap. V. Jaii.