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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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I. Ckr.i-48.

246 Geschichte der Kreuzzüge. Buch III. Kap. X.

ihren Schlachtroffe», und drangen zu Fuß wider die Feinde;sic schonten keines Heiden, erschlugen alle, welche widerstanden,und der König Conrad soll zum Erstaunen der Christen undzum Schrecken der Heiden mit seinem Schlachtschwcrte einemgepanzerten Heiden den Kopf zugleich mit der linken Schulterund dem linken Arm in Einem gewaltigen Hiebe abgchauenhaben ^). Es obsiegte die Tapferkeit der Christen; nachdemviele Heiden, und selbst zwey ihrer vornehmsten Priester er-schlagen worden 2°), wichen die übrigen und überließen denFluß den Christen. Worauf die tapfern christlichen Streiter,nachdem sie sich und die Rosse erfrischt, in den Gärten sichlagerten, ganz nahe den Mauern der Stadt * H.

In Damascus entstand nach diesem ersten Siege derChristen große Verwirrung und Verzagtheit. Die Weiber,Greise und Kinder thaten Buße in der Asche, damit Gottdie Sünde des muselmännischen Volkes tilgen möge; dervon dem Chalifen Osman geschriebene Coran wurde in derMitte der großen Moschee ausgesetzt, und alles Volk ver-sammelte sich um dieses heilige Buch zu inbrünstigem Gebetezu Gott um Hülfe wider das gewaltige christliche Heer.Die Straßen, welche nach der Seite führten, wo die Chri-sten gelagert waren, wurden mit großen Balken verlegt,damit die Kreuzfahrer, wenn sie in die Stadt eindrängen,

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-Willi. 17r. xvii. 4. Der Begei-sterung und Ueberspannung ist aller-dings vieles möglich, waS niemandim natürlichen Zustande vermag. Auchdaü Gewicht und die Schärfe deSSchlachtschwerreS muß in Anschlaggebracht werde».

Lv) S. Beul. II.

Li) Ebendas. Willi. Ipr. g. a.S.