I. Chr.
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244 Geschichte d e e Keeuzzüge. B u ch III. Kap- X.
ließen die christlichen Scharen, sobald sic in die Ebne vonDamascus kamen, ohne Verzug die große Straße, begabensich unverzagt auf die Nebenwege, brachen unerschrocken indie Gärten ein, und obwohl viele tapfere christliche Männerdurch die Pfeile und Lanzen der Heiden getödtet wurden, sogelang es ihnen doch zuletzt, alle in den Gärten verborgenenHeiden zu erschlagen, oder zu fangen oder in die Fluchtnach der Stadt zu treiben und Herren der Gärten zu wer-den
Bald aber erhob sich ein noch härterer Kampf, als inder Nähe des schönen Lustortes Rabua die Christen sichder Ufer des Flusses zu bemächtigen suchten, um sich undihre Rosse nach den Anstrengungen des heißen und mühe-vollen Tages zu erfrischen Denn die tapfersten damas-ccnischcn Scharen hielten die Ufer besetzt. Dort waren derReichsverwescr Anar selbst, der Emir Ejub, Vater des
vorkömmt und i» die Ebne stießt,»heilt sich in drei) Arme, von welchender stärkste n»d mittelste gerade gegenDamaScuS dnrch ein großes und off-nes Feld hiuläuft und alle Eistcrncnund Brunnen der Stadt mit Wasserversorgt. Die andern beydcn, dieich für ein Wert der Kunst halte,schlängelt, sich einer zur rechten, derandre zur linken Hand, zwischen denGärren hin und werden durch kleineGräben in alle Gärten geleitet. ESist kein Garten, in dem nicht einkleiner Strom liefe, der nicht alleinzum Wässern derselben dient, sondernauch Brunnen und reizende Wasser-werke hinlänglich mit Wasser ver-sorgt." Maundrell, S. 152. igg.
12) S. die arabischen Berichte,Behl. II.
-st) ,, Zu den angenehmsten Ortendieses ThalS gehört Ar- Rabua,waS eine Höhle ist in dem Thalsgegen Westen, wo sich die Strömetheilen. In dieser Höhle soll disWiege Jesu gewesen sehn, über wel-chem Friede scy." Abulfeda rav.
l)-r. XVII. 4. Denn die Canäleund Wasserleitungen in den Gärtenwaren verschüttet worden. S. Bey-lage 11.