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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Die Wallfahrer in Syrien.

Einzug in die heilige Stadt gehalten '°), und alle diejcui- I, Ch-rgen, welche für den Heiland wider die Heiden zu streitenbeschlossen hatten, am heiligen Grabe versammelt waren,da mangelte nicht minder denn zuvor die Eintracht. Sehrverschieden waren die Meinungen, als die Frage entstand,wo die Herden bekämpft werden sollten. Weil die Schmach,welche zu Edcssa durch Zcnki und Nurcddin dem christlichenNamen geschehen, die abendländischen Pilger zum Gelübdeder Gottesfahrt bewogen so wollten der König Conradund viele andre Pilgcrfürstcn über den Euphrat ziehen undEdessa wieder erobern. Die christlichen Fürsten in Syrienfanden diese Unternehmung nicht ausführbar, weil Edessanicht überwältigt und noch weniger behauptet werden könnte,ohne viele andre Vesten und Burgen, welche in NureddinsGewalt wären, zu brechen; und dazu schien ihnen.dieMachtder versammelten Heere nicht hinreichend. Aber auch dieseFürsten waren nicht Eines Sinnes. Denn einige unter ih-nen riethcn, die reiche, ganz von christlichem Lande um-schlossene Handelsstadt Askalon zu erobern, den wichtigstenWaffenplatz der ägyptischen Saraccnen und die Vormauerihres Reichs, weil diese Eroberung nicht nur eine unermeß-liche Beute gewahren, sondern auch den christlichen Scharenden Weg in das won Parteycn zerrüttete ägyptische Reichöffnen würde. Andre wollten die Trägheit des Königs vonDamascus und die Eifersucht des Reichsverwesers Anargegen die täglich wachsende Macht Nureddins benutzen, um

>y) Der König Ludwig kann »Miteher als gegen Ende dcS Monats Ju-nins oder im Anfang des Iniiuünach Jerusalem gekommen scyn. Dennum Johannistag hielt er seine crsieZnsammenknnft mit dem Könige Con-

rad zwischen Tyrns und Ptolcmais,

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