Die Wallfahrer in Syrien.
wie viele schmerzliche Erinnerungen an Thorhcit, Uebermuthund Unglück, so wie an den Tod und das Verderben so vie-ler tapfern Freunde und frommen Hcergcscllen theilten siemit einander!
Der König Conrad, nachdem er wenige Tage in Jeru-salem geruht, wallfahrteke nicht nur zu allen heiligen Stat-ten in und außer der heiligen Stadt, sondern durchreisteauch das ganze Königreich Jerusalem, besuchte Samarienund vornehmlich die Seehafen, um die streitbaren Wallbrü-der, welche ankamen oder zur Rückkehr sich anschickten, be-sonders die Ritter, durch Zureden und Versprechungen inSyrien zurückzuhalten, und mit Geld und Verheißung reich-lichen Soldes zu vermögen, daß sic an der Heerfahrt widerdie Heiden Anthcil nehmen möchten Denn die meistender Wallbrüdcr, welche ankamcn, sobald sie ihr Gebet aufdem heiligen Grabe verrichtet und die andern heiligen Stät-ten des gelobten Landes besucht hatten, beeilten sich, dasgelobte Land wieder zu verlassen, ungewillet in eine Unter-nehmung sich cinzulassen, von welcher sic kein Gedeihenhofften. Der feste Glaube an den Beystand Gottes undChristi im Streite wider die Heiden, durch welchen vormalsoft so große Wunder geschahen, wie konnte er in den Ge-mächern von Pilgern seyn, von welchen so viele durch Bos-
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urrten Anni. Zi. die Stelle nits AbuSchamas).