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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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2 z 2 Geschichte der K r e u z z ü g e. Buch Hl- Kap. IX.

2 'n^r. Fest der Auferstehung des Heilandes dort zu feyern und andiesen heiligen Tagen die Statten zu besuchen, wo die herr-lichen Werke Gottes geschahen, deren Andenken an diesenTagen die Christenheit begeht. Auch der König Conrad,die Herzoge Welf, Friedrich von Schwaben, Berrhold vonAndechs und andre deutsche Fürsten, welche ihren Königbegleitet, nachdem sie an dem Hofe des Kaisers Manuel denWinter in Annehmlichkeit zugebracht hatten "), und durchFeste und Ergötzlichkeitcn erheitert worden, kamen in derOsterwoche in dem Hafen von Ptolemais an '*), wohineine griechische Flotte sie in großen Ehren brachte. WenigeTage hernach hielt der König Conrad, in Begleitung dieserFürsten, und von dem Könige Balduin, dem Patriarchen,der ganzen Geistlichkeit und Gemeinde von Jerusalem unterAbsingnng geistlicher Lobgesänge eingeholt, seinen fcyeriichcnEinzug in die heilige Stadt, und nahm seine Wohnung inder Burg der Templer So fanden sich die deutschenPilger beysammcn; der deutsche König und die Fürsten,welche ihn nach Constaminopel begleitet hatten, waren wie-der vereinigt mit dem ehrwürdigen und gelehrten BischofsOtto von Frcysingen, des Königs Bruder, dem HerzogeHeinrich von Oesterreich und vielen andern vornehmen so-wohl deutschen als italienischen, zum Thcil dem KönigeConrad durch Blutsfrcundschaft verwandten Fürsten; und

14)(Imperator) tarnuiir noI)rsliouoris exkiken?, yuaiirrun nUiunyurun x»rLeäec:e«k!Ori nostro exlbi-kinrrn esse Luäivlrrlns." Lx. 6onr.eit.

IZ) 'rvilll. 2>r. I. v. Oer KönigConrad gedachte, einer Aeußerungin einem Briefe an den Abt Wibald,

den er noch in Constantinopel schrieb,zufolge, damals am Sonntage Ne-niiniScere (i->. März ngg) von dortabzureise». gc>.

16) >ViI I>. cez'r. I. 0. Ottorriüiug. cto ^cslis kriel. I. Alt.

S. Anni. 17.