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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
Seite
230
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zzv Geschichte der Kreazzüge. Buch III. Kap.IX.

I. ehr.

»- 48 .

April

»l48.

In Tripolis sah der König Ludwig wiederum einen Be-weis des Neides und der Eifersucht der Pilgcrfürstcn widereinander. Der Patriarch Fulchcr von Jerusalem kam dortals Abgesandter der Königin Melisende zu dem Könige, umihn in ihrem Namen um Beschleunigung seiner Ankunft inder heiligen Stadt Jerusalem zu bitten. Denn die Königinvon Jerusalem fürchtete, der König möge, zum Nachtheiledes Königreiches, sich durch den Grafen von Tripolis, wel-cher ihm nahe verwandt war, zu irgend einer für diesenFürsten nützlichen Unternehmung verleiten lassen oder garmit dem Fürsten von Antiochien sich versöhnen und danndessen Plan ausführen helfen. Diese Besorgnis war eitel;denn der König wurde von der brennendsten Sehnsucht ge-trieben, sich mit den Pilgern zu vereinigen, welche schon imReiche Jerusalem versammelt waren '

Als der König Ludwig noch in Antiochien weilte, ver-nahm man mit Entsetzen die Kunde von einer schrecklichenFrevelthat, wodurch in den Gemächern vieler frommen Chri-sten die letzte Hoffnung auf den Segen Gottes für die Unter-nehmungen dieser Pilger vernichtet wurde. Unter den Pil-gern, welche erst im Frühling des Jahrs 1148 zur See nachdem gelobten Lande kamen und in dem Hafen von Ptolemaislandeten, war auch der Graf Alfons von Toulouse und St.Gilles, ein redlicher und frommer Herr, Sohn des altenberühmten Jerusalcmfahrers Raimund. Ihn begleitete auchsein Sohn Raimund und ein zahlreiches Heer war mit ih-nen; so daß alle Christen viel von ihnen erwarteten ").

»1) IS. XVI. 2g, so gar wenig zum Lobe des Grafe»

v>) Wilhelm von Tyrus (XVI. Alfons, und lägt ihm wenig mehr,Nh), sonst so beredt in Lvbeserhebun- als die Ehre, von einem trefflichengen der meisten pilgerfürsten, spricht und berühmten Vater abzustammcn l