Druckschrift 
3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
Seite
228
Einzelbild herunterladen
 

228

Geschichte der Krruzzüge. Buch III. Kap. IX.

2. den; Frau Elcenora brachte sich sogar in den Verdacht eines

» 48 . ' " ^

sträflichen Verkehrs mit einem jungen Lucken ^). Darumwurde es dem Fürsten Raimund nicht schwer, die Königinzu vermögen, daß sie nicht nur die Auflösung ihrer Ehe mitdem Könige Ludwig unter dem Vorwände naher Bluts-freundschaft forderte, sondern selbst mit ihrem tückischenund ränkevollen Oheim den Plan beredete zu ihrer Entfüh-rung mit List oder Gewalt auf den Fall, daß ihr Gemahlnicht gutwillig sie von sich lassen würde ^). Als dem König

7 ) Wir lassen es dal'in gestellt seyn,in wiefern dieser Verdacht gegründetwar. Dieser Liebcshandel wurde ammeisten in den Romanen benutzt,und um der Geschichte mehr Nei; zu.geben, wurde sogar Saladin selbstzum Geliebten der Königin Elee-nora. Uebrigens mochten sich wohlwenige durch den Beweis, welchender ehrliche Belleforesi gegen dieWahrheit dieser Erzählung führt,Überzeugen lassen. Dos grancies -Vn-nales er llistoire generale äe I'ran-ve xar Dran^ois äe Delle»Dcoresr, lom. I. Daris 1579 . ^ag.§io: ^Vn reste gno/ gn'on la l^lasmeäe lolles amonrs, si ne s^Lnro^-iQcroire czn'elle se Int amonraolree(commv cjnelc^nes nns äisent) äiiuües Latraxes äe Irrrgnie c^ne jamaiselle n'avoit ven- et moins xnis»iorecevvir cin'olle se mit onc en. äe-voir ä'aller vers I 117 xar mer, n/gn'elle Int reconsse par huelgnoclrevalier Dran^ars: car ce seroitl'accuser äe 1 a i-Ins ellrontee xail-laräise ^n'on on/t Damals xarlercle lemme la xlns lascive gni jamaisInt an mouäe. ^n reste cinant 2ce ^n'on clir gue.Sancledrenil Sei*

§ncu.r cle 8aN2L>' a^at lait le vo^a«ge ä'ontre mer avecle Do^, eommeesrant issu äu san§ ancien cle dom»tes äc Doiton, et i>ar ainsi härenecle 1a Do^no, commv en nne escar-mouclre Ll Int ^ris Los Inrcs, laDoz'ne eserivic an Latraxe äe 1väelivrcr en sa lavenr, ce gn'll leiesaus en recevoir ranc^on ancnn-sni^iosö gne oela soit vra^, si est-ce <ine eelr ne lait xoint Io)'' cle1a lorlaitnro xrctcnclne cl'DIenoravov ce IVlakometan, nz^ än son^r-^on si ertranxe ün Doz^, tjue i>ourcela il se resolnr gne lu^ cle re-ronr, il la rexnnlieroit comme

tz)Oxorem enrs in. i^snm con»sentienrem, cznae ii n a erat äeIarn.is mnlieribns, ant vio-lenter ant occnlkis macliinationilins, ali eo rarere proxosnil." I cl.ilrlcl. Es ist dieü nicht so zu verste-hen, als wenn Raimund selbst eineLiebschaft mit Eleenora cwgesxvnnm.