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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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218 Geschichte der Kreuzzüge. Buch Hs. Kap. VIII.

2-^r. Noch schrecklicher, als die Mühseligkeiten und Gefahrendes Zugs nach Bosra, waren dle Leiden und Beschwerlich-keiten des Rückzugs. Sobald die christlichen Scharen sich inBewegung setzten,- stürmten die Heiden in zahllosen Schwär-men und mir schrecklichem Geschrcy wider sie an und verleg-ten ihnen den Weg. Den Christen aber gab die Verzweif-lung eben so sehr große Kraft, also daß sie mit Gewalt diedichten feindlichen Scharen durchbrachen, als die Größe derGefahr ihre Erfindungskraft und List spannte. Damit dieHeiden nicht wahrnehmen möchten, wie viele der christlichenStreiter durch ihre Geschosse getödtct oder zu fernerm Kam-pfe untauglich gemacht würden, so wurden nicht nur diemeisten Kranken und Verwundeten genörhigt, aufrecht aufRossen zu sitzen und gezogene Schwerter in ihren Händenzu halten, sondern selbst die Lobten wurden in aufrechterStellung auf Pferde oder Camecle gebunden Aber auchdie Türken ließen keine Art von List und Kunst ungebraucht,wozu die Gelegenheit sich darbot. Als ein heftiger Windentstand und gegen die Kreuzfahrer blies, zündeten sie diehohen trockenen Disteln und das Gebüsch, so wre das Senf-

das Heer auf und zog gegen Bosra,wo die Franken miirlerweilc schonvor den Muselmännern angckommenwaren und nun sich Minen zwischendiesen und der Stadt befanden. Lskam zum Handgemenge, und die Un-gläubigen stoben. Moineddin aber be-kam Bosra wieder in seine Gewaltund kehrte dann vor die Stadt Sar-chod zurück, welche gleichfalls sichwieder ihm ergab."

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