Die lateinischen Theisten in Syrien.
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warf mit Unwillen solchen Rach. Mit Unmuch, Angst undSchauder vernahmen die christlichen Kämpfer noch in derNacht den Ruf des Herolds, wodurch die Fürsten kund tha-ten, daß in der Frühe des kommenden Tages der Rückzuggeschehen sollte.
Als der Tag anbrach, sahen die Christen die Zahl ihrerFeinde, welchen zu widerstehen sie schon zuvor zu schwachgewesen, gar sehr vermehrt. Denn der furchtbare Nureddinund der Rcichsvcrweser Anar waren mit zahlreichen undtrefflich gerüsteten Scharen in der Nacht bey Bosra ange-kommen. Beyde Fürsten hatten sich zuerst vor Sarchod ge-lagert und waren dort einige Tage mit Unterhandlungenhingehaltc» worden; als ihnen aber der Anzug des KönigsBalduin und der Miliz des Reiches Jernfglcm gegen Bosragemeldet worden, so waren sie eiligst herbeygekommen, umden Christen zu widerstehen; und durch ihre Macht undDrohungen geschreckt, hatte das Weib des Tuntasch dieStadt dem Reichsverweser Anar geöffnet ^).
OLL (kosra) venicn-, aä Iiostinmscsc »Zjuügit colrortes." Willi,lkz-r. xvi. io. Die Ankunft vonNureddin hatte also die Uebergabcvon Boüra an Anar entschieden.Sehr übereinstimmend und zugleicherläuternd ist die Erzählung des AbuSchamah: >,2m Anfänge des Jah-res sg 2 zog Nureddin nach Sarchodmit einem so wohlgerüsielen undzahlreichen Heere, als man sonst »ochniemals gesehen. Als nun sich begdeHeere (die Heere Nureddinü und des
Königs von Oamascus) vereinigt,so schickten die von Sarchod Bot-schafter an sie und baten um Waffen-stillstand auf einige Tage und ver-biegen die Uebergabc deö Plageswas aber altes nur geschah, um diebcyden Fürsten zu hiniergehen undZeit zu gewinnen bis zur Ankunftdes Heers der Franken. Aber Gottfügte cs, daß ein Mann ankam,welcher meldete, dast die Frankensich versammelt und Ritter und Fng-knechte zusammenberufen hätten, undnun in eiligem Zuge gegen Bosrakämen, welches von einem ansehnli-chen Lheile des (muselmännischen)HeerS umlagert war. Sogleich brach
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