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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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208
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-c>8 Geschichte der Krcuzzüge. BuchHI. Kap.VIll.

Seitdem Ldessa zum zweyteuMal verloren worden, warvon den Christen in Syrien selten gegen die Heiden gestritten. Clir, worden. Zwar wohnte der König Balduin, noch als Knabe,schon einem Hecrzuge in das Land jenseic des Jordan oderdas dritte Arabien bey, aber was auf diesem Zuge gelang,geschah weder durch Tapferkeit und Kühnheit, noch durchermunterndes Vertrauen auf Gott und die wunderthätigeKraft des heiligen Kreuzes. Als im ersten Jahre der Regie-rung der Königin Meinend zu Jerusalem gemeldet worben,daß eine Burg im Thale Mosrs am Haderwasser durch denVerrath des Volks in diesem Laude, nachdem die christlichenWächter der Burg erschlagen worden, in die Gewalt derTürken gekommen sey, da ward die Miliz des Reiches auf-geboten, und der junge König zog mit dem Heere durch daSThal deS rodren Meeres und über die Gebirge des pekräirscheu Arabiens vor jene Burg, in welche auch das verrathe-rische Volk deS Landes sich gefurchter. Die Veste wurde um-lagert und auS Wurfgcschütz beschossen. Als aber die Führerdes Heeres wahrnahmen, daß dadurch die Heiden weniggeschreckt wurden, so wandten sie sich zu anderer Kunst,welche besser gelang. Denn da die Pilger ansingen die Oel-bäumc, welche dieses Land wie ein dichter Wald bedeckten,und fast die einzige Nahrungsquelle der Bewohner waren,umzuhauen und zu verbrennen, so bat das Volk in der Burgum Gnade und versprach, sie wieder dem Könige zu über-antworten , wenn ihnen Verzeihung bewilligt und der tür-kischen Besatzung frcycr Abzug gewahrt würde. Nachdem

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