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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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206
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2OÜ Geschi ch t c de r Krcuzz üge. Buch Hk. Ka p. VIII.

welche in den Harems und Serails der Muselmänner dieErfindungskraft des Verdrusses und Mißmuthes ersinnt,ihre Männer zu hintergehen und zu tauschen, und verschafftensich, je argwöhnischer und ängstlicher ihre Treue bewachtwurde, desto begieriger verbotenen Genuß. Darum klagteauch der rechtschaffene und fromme Erzbischoff Wilhelm vonTyrus '°), nicht lange nach diesen Zeiten, also:Stattunsrer Vater, welche fromme und gotkesfürchtige Männerwaren, sind verworfene und verruchte Söhne geboren, Nebentreter des christlichen Glaubens, schlimmer als diejenigen,welche zu Gott, ihrem Herrn, sprachen: Hebe dich von uns,wir wollen von deinen Wegen nicht wissen. Wer es unter-nehmen wollte, die Sitten oder vielmehr die Ungeheuer vonLaster» des Volks im Morgenlande zu beschreiben, würdeder Unermeßlichkeit des Stoffs erliegen und in den Verdachtkommen, Schmähungen und Lügen für Wahrheit auszu-geben!"

Für die Verachtung, in welcher sie im Abendlande we-gen solcher entarteten Sitten standen, rächten sich die Pul-lancu an den Pilgern, welche der Andacht oder des verdienst-lichen Kampfes wider die Heiden wegen nach dem gelobtenLande kamen, sie übervortheilten sie auf jede Weise und tha-ten ihnen alles mögliche Herzeleid an, verspotteten die edlenFrohnkampen, welche dem Heilande zu Liebe das bequemeLeben der Heimath verlassen hatten und allen Gefährlichkeitensich preis gaben, als Thoren und alberne Schwärmer undnannten sie nicht anders, als Ms ^cnancl, d. i. Gimpel'')«

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