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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Die lateinischen Christen in Syrien. 20;

Im Allgemeinen hatte die Versetzung der Europäer ansden rauhcrn Gegenden des Abendlandes, wo nur Fleiß,Anstrengung und sorgfältiger Anbau des Bodens den Unter-halt sichern, in das Land, wo Milch und Honig fließ', eineschnelle und wunderbare Entartung der meisten zur Folge,und der Name eines Pullanen, womit man die in Syrienvon abendländischen, besonders französischen Ackern Geber-nen bezetchnete, erinnerte an die äußerste Weichlichkeit, Un-männlichkeit, Betrüglichkeit, Arglist, Schalkheit, überhauptdie schlimmsten Sitten. Die Pullanen nahmen nach derBeschreibung eines glaubwürdigen Zeugen, des BischoffsJacob von Ptolemais ^), alle Schwächen, Fehler und Lasterder Morgenländer an, kleideten sich weichlich und üppig,und selbst ängstliche saracenische Eifersucht trat an die Stellefranzösischer Achtung, Ehrfurcht und Artigkeit gegen dieDamen; wenn sie ihren Weibern erlaubten, ein Bad zu be-suchen, so geschah es nicht anders, als unter der strengstenAufsicht, und viele verschlossen ihre Weiber ganz in denHäusern, verstattcten ihnen höchstens, einmal im Jahre einerBittfahrt beyzuwohnen, und versagten ihnen selbst den Be-such der Kirche. Die Wohlhabenden unter den Pullanenließen in ihren Häusern an Altären, welche neben den Bettenihrer Weiber angebracht waren, die Messe feyern, und ausGeiz meistens nur durch arme und unwissende Priester, wel-che für eine geringe Gabe ihre Dienste verkauften, damitden Weibern kein Vorwand würde, ihre Zimmer zu ver-lassen. Die Weiber suchten dagegen mit allen Künsten,

s) Ilieros. Dil,. I. 72. Schilderung hat auch der DenctianerJarob von Ditry war im Anfänge Marino Sanudo in seine Secrc-dcö dreizehnten Jahrhunderts Bi- >L LaeUum orucis übergetragcn. 1 -N>.schoss zu Akku oder Ptolemaih. Diese itl. kars 111. eax. 2, 5.