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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Die lateinischen Christen IN Syrien. roi

dieser Zeit eben so herrschend unter den christlichen Pilgerefürsten, also daß die Hoffnung eines augenblicklichen Vor-theils, oft selbst niedrige Rachsucht oder Neid und Eifersuchtsie verleiten konnte zu verräthcrischen Verbindungen mir denHeiden wider ihre Glaubensbrüdcr.

So kräftig das Reich NureddinS regiert wurde, so sehrwar die Herrschaft der Christen in Verwirrung und Zerrüt-tung. Das Königreich Jerusalem war in der Gewalt einesWeibes, zwar von männlichem Sinne, aber auch von un-mäßiger Herrschsucht; und weil die Königin Melisendc,zwar nicht wider die Satzungen des Reiches ^), aber dochwider die Wünsche der meiste» Barone, ihren neunzehnjäh-rigen Sohn Balduin noch immer von der Regierung entfernthielt, so war wenig Bereitwilligkeit, ihre Gebote, wenn sieauch zum Nutzen des Reiches dienen mochten, zu erfüllen.Der Fürst Raimund von Antiochien, ein leidenschaftlicherund heftiger Mann, welcher vornehmlich im Zorn kein Maßund Ziel hielt ^), hatte durch Härte und rauhen Ungestüm,wie die Geistlichkeit, so die Ritter und das Volk wider sicherbittert, und niemand zog unter seinem Banner in dieSchlacht mit Freudigkeit und Vertrauen. Der Graf Rai-mund von Tripolis, mit kurzsichtigem Eigennutz nur aufseinen Vortheil bedacht, nicht minder als einstens sein Vor-

4) Denn die Volljährigkeit des Kö-nigs von Jerusalem trat nach denSalzungen erst mit zuruckgelegtemfünf und zwanzigsten Jahre ein. S.Eesch der Krcnzz. Th. I. S. zoi.

,,Iirar inrcr caelcrvs grro- xa-lievatrir arrrrur cteteorns, animo

xcrs." Willi. '1-70. XIV. 21. Dielehlen Worte drückt eine französtscheUederseßung der Geschichte des- Wil-helm von Tyrus sehr kräftig alsoans : ,, rinne reite Notare gne lors-grrit etair conriono«, it ir '7 ar-oirerr trri iri rinre Ili raison." mi-ch an a Hist. ries ctroik. '1'. II. S.> 75 -