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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Die lateinischen Christen in Svricn. 199

rung zu gewinnen, als seine Städte und Burgen und dieGränzen seiner Herrschaft wachsam und kraftvoll zu beschir-men. Seine Hcergcsellen liebten-und achteten ihn als dentapfersten, unerschrockensten und kühnsten im Heere, undden geschicktesten in ritterlichen Uebungen und Künsten; kei-ner tummelte sein Roß so geschickt, als er '). Die frommenMuselmänner verehrten ihn als den frommsten und eifrigstenErfüller der Pflichten ihres Glaubens, und selbst die Christenkonnten nicht verhehlen, daß Nureddin durch Gerechtigkeitund frommen Wandel nach der Weise seines Glaubens vielechristliche Fürsten überrreffe"). Es war nicht so leicht, ihmdas einmal Gewonnene wieder zu entreißen, als den heid-nischen Fürsten, welche vor ihm wider die lateinischen Chri-sten zwar mit Tapferkeit gestritten, aber wenige Klugheitbewiesen hatten. Es war ihm gelungen, die Länder fastaller kleinen Emirs zwischen dem Tigris und der syrischenMeerküste sich zu unterwerfen, und alle diese vereinzeltenHerrschaften in ein großes mächtiges Reich zu vereinigen,was schon der Plan seines Vaters Zenki gewesen. Nur derEmir von Damascus behauptete noch den Namen seinerHerrschaft, war aber ebenfalls in vollkommner Abhängigkeitvon Nureddin. Der Emir selbst war ein träger, unchätiger,allen Ausschweifungen der Sinnlichkeit ergebener Mann,dessen Rcichsverwescr Anar, zwar ein kluger, verständigerund tapferer Mann, weniges ohne den Willen und Rath

1)Wen» Nureddin zu Pferdesaß/" sagt Abu Scham ah,sowar es, alü wäre er darauf geschaf-fen, er wankte nicht und schwanktenicht. "

Tyrus, sei» Zeitgenosse, von ihm(XX, zz): dloraciiiius, maximnsirominre ec llcicl cNrriiillaiiac xer5e-euror, xriiroe^L ronrerr iuerrrs, va-ker er xroviäns er 8 e o ri rr a rr INxenris srrae rraciitioiier rciigio-

a) Also urtheilt Wilhelm von