Geschichte ber Krcuzzüge. Buch HI. Kap. VII.
Z. mit einander vermischt waren, und keine Speise gereicht, so
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daß diejenigen, welche kein Geld mehr hatten, sich Nahrungzu kaufen, von dem schrecklichsten Hunger gequält wurden.Die Verheerungen der Seuche, der schrecklichen Folge desHungers und Ungemachs, welche die Pilger bisher bestan-den, wurden mit jedem Tage schrecklicher, und die Verzweif-lung der Pilger stieg so hoch, daß endlich zwey Scharen vonsiebentausend Bewaffneten ohne Führer und ohne alle Mitteldes Unterhalts aufbrachen, um nach Tarsus zu ziehen, da-mit sic nur dem Tode durch Hunger und Seuche in Atta-lia entgehen möchten. Als sie aber nach der glücklichenUcbcrfahrt über einen Fluß dem Ufer eines zweyten sichnäherten, fanden sie dasselbe schon besetzt von zahlrei-chen türkischen Scharen, welchen sie nach einem kurzen undschwachen Kampfe erlagen, also daß die meisten erschlagenober gefangen wurden und die übrigen verzweifelnd nachAttalia zurnckkchrten. Die Eroßmuch der tapfer» Türkengegen diese armen Pilger, nachdem den Heiden durch diesenletzten Kampf die 'Macht ihrer Feinde ganz gebrochen schien,ist um desto ehrwürdiger, je verabschcuungswürdiger dieGrausamkeit und Bosheit ist, welche die verworfenen undfeigen Griechen gegen ihre unglücklichen Mitchristen übten.Denn nur der Feige ist grausam gegen den überwundenenFeind, der Tapfere ehrt auch die unglückliche Tapferkeit indem unterliegenden Feinde. Die Türken, voll Mitleidenmit dem harten Schicksale der dürftigen und kranken Pilger,kamen zu ihnen mit Freundlichkeit und schenkten ihnen reich-liche Almosen; manche tauschten selbst von ihren W-assenge-noffcn das erbeutete Geld der Christen ein und vcrtheiltenes wieder unter die armen Pilger. Dagegen von den Grie-chen wurden die armen Wallfahrer, welche, aus Noch oder