Die Pilgerhecrc in Kkcinaslen. ig;
wiescnen Posten zu verlassen Die Templer setzten nun I. Chr.der französischen Brüderschaft einen weidlichen und frommenRitter, Namens GiSlcbert, als Meister, und dieser vertheilteunter fünfhundert Ritter die Beschirmung des Heers, indemer einigen gebot, die Vorhut, andern die Nachhut zu haltenund wiederum andern, zu den Seiten des Heers zu ziehen.
Der König selbst trat in diese Brüderschaft und folgte willig,wie der geringsten Ritter einer, dem Gebote des Meisters;er führte aber die zahlreichste Schar und unterstützte damitalle diejenigen, welche in Noch und Gedränge kamen. Weilaber die Türken besonders den Nachirab beunruhigten, sowurde außerdem verordnet, daß die letzte Schar aus Bo-genschützen und den Rittern, welche ihre Rosse verloren, ge-bildet werden sollte, um die heidnischen Bogenschützen ab-zuwehren.
In dem ebnen Lande, in welches das Heer hernach kam,leistete diese Brüderschaft rnhmwürdige Dienste; viermalschlug sie die Feinde, welche besonders dic Ucbcrfahrt überdie Flüsse streitig machten, in die Flucht. So waren einstin einem Raume von Einer Raste zwey Flüsse zu durchwa-ten, deren leimiger Grund die Durchfahrt schon sehr er-schwerte. Während die stärksten Männer unter den Wall-brüdern thcils den Schwächer» beym Durchwaten des erster»Flusses behülfiich, thcilS bemüht waren, dic durch Hungergeschwächten Lastthicre aus dem kcimgrunde des Flusses andas Ufer zu ziehen, drängten die Türken so heftig an, daß
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