Druckschrift 
3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
Seite
184
Einzelbild herunterladen
 

184 Geschichte der Kreuzzüge. Buch III. Kap. VII.

2-^CKr, der Graf von Rancon seinen Ungehorsam gegen des KönigsGebots wodurcy er die Ursache des Todes von so, vielentapfer» und frommen Männern geworden, mit dem Strangebüßen sollte; aber ihn rettete von der verdienten Strafe,daß der Graf von Maurienne, des Königs Oheim, mit ihmin gleicher Schuld war Der König aber, so viel ervermochte, ersetzte ans seinem Schatze jedem, was er ver-loren.

Seit diesem Unglückstagc mehrte sich schrecklich dasUngemach des Pilgerheercö. Die Türken, durch die Nieder-lage der Christen kühner geworden, ängstigten das christlicheHeer noch viel heftiger, als zuvor; die Kräfte der Wall-brüder ermatteten täglich mehr, denn fast nirgends fandensie Speise oder doch nur kärgliche und schlechte, und amwenigsten Brot oder Korn, und die Rosse, welche in vielenTagen nur mit wenigen und schlechten Kräutern gefüttertwaren, versagten großentheils den Dienst. Der König Lud-wig fiel in dieser Notb auf ein treffliches Mittel, das Heergegen die Türken zu beschirmen. Er gebot allen Rittern,welche noch kräftige Rosse besaßen, mit den Templern, welcheimmer am tapfersten die Schwachen und Wehrlosen verrhci-Digccn, eine Brüderschaft zur Abwehrung der das Heer um-schwärmenden Türken zu errichten, also, daß alle Brüderdieser Genossenschaft mit einem feycrlichen Eide gelobten,dem Gebote der Meister, welche die Templer über sie setzenwürden, im Angriff und Widerstand und Zurückweichengehorsam zu scyn, und nicht eigenmächtig die ihnen ange-

45) ,»oinnis Oankriäuin)iic!.1e.idur äi§nuiri .....

er lorsitrui rexis Lvu.iicu1iiui,

Iicidod.it in eiilxa. soeium, daduiteilum ä.e vinärctu ii.itvoinim." O ü säe O io L- VII. S..