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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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!8o Geschichte der Kreuzzüge. Buch III. Kap. VII.

nung, doch zu Laodicca am Lycus, wohin sie am drittenTage nach der Ueberfahrt über den Mäander gelangten,frcyen und wohlverschenen Markt der Lebensmittel zu finden;aber der Statthalter dieser Stadt, von welchem schon dieSchar des deutschen Grafen Bernhard verraihcn worden,was dem König Ludwig und seinen Fürsten nicht kund ge-worden , dachte auf nicht weniger schlimmes wider die fran-zösischen Wallfahrer. Die Stadt war gänzlich verlassen undleer, und die Einwohner mit allen ihren Vorrärhen waren,Ihcils aus Bosheit, theils aus Furcht vor der gerechtenRache der Wallbrüder, von dem tückischen Statthalter indas benachbarte Gebirge geführt worden. Mit je festererHoffnung die Pilger nach Laodicea gekommen waren, destogrößer war ihre Verzweiflung, als sie ihre Hoffnung getäuschtsahen, und die schreckliche Kunde davon vernahmen, wasdurch die Bosheit des Statthalters dieser Stadt dem Heeredes Dischvffs von Freysingcn begegnet; keine Aussicht warnun für das Heer, sich mit Speise zu versehen, bevor sienach Attalia kämen. In dem Kricgsrathe, wozu der Königdie Bischöffe und Barone berief, wußte keiner andern Rath,als die Griechen im Gebirge aufznsuchen und mit freundli-cher Zurcdung von ihnen Lebensmittel zu begehren, was denmeisten doch unräthlich und unnütz zu seyn schien.

Voll banger Besorgnisse zog das Heer in das Gebirge,über welches der Weg von Laodicea nach Attalia führte; dieWallbrüder erblickten auf diesem Wege mit Schaudernund Entsetzen das Blut und eine große Zahl von Leichna-men der vor wenigen Tagen durch den Verrath des bos-haften Statthalters von Laodicea erschlagenen deutschen

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