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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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176
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176 Geschichte der Keeuzzüge. Buch Hl. Kap. VH.

z. Ehr. Darum war der König Conrad froh dieser dargebotenen Ge-legcnhcit, sich von den Franzosen zu trennen, und er undseine Fürsten mit ihrem Gefolge bestiegen eiligst zu EphesusSchiffe und fuhren nach Byzanz.

Der König Ludwig aber achtete die Warnungen desKaisers Manuel und die in dem kaiserlichen Schreiben hin-zugefügte Klage über die von den Pilgern geübte Raiibereyund Gewalttharigkeit und seine Drohung mit schwerer Racheso wenig, daß er sie nicht einmal einer Beantwortung wür-B.Dec. digte, und führte sein Heer »«verweilt am Christabend inein benachbartes fruchtbares und anmuthiges Thal um

den zur Geltendmachung der Rechteseines'KlosterS nicht nur auf dieStadt Eßlingen, sondern sogar aufdie Burg Staufen in Schwaben.Aber Conrad und der Herzog Frie-drich von Schwaben ließen wederdurch die vertraulichen noch durchdie öffentlichen Vorstellungen, welcheLudwig auf das Ansuchen dcS Mön-ches Üdo ihnen machte, sich bewegen,dem Kloster St. OenyS sein Rechtwiderfahren zu lassen, obwohl derPapst Eugen am letzten Osterfeste zuSt. OenyS mit dem Bannstrahle al-len denen gedrohet Hane, welche jeneschwäbischen Besitzungen dem Klostervorcnthiclten. Oäo äe Diog. VI.S. 55 . 5 ü. Diese Ansprüche aufschwäbische Besitzungen schriebe» sich^ übrigens von Fulrad, dem vierzehn-ten Abte von St. Dem)S, her, wel-cher auS einer adelichen Familie,wahrscheinlich Im Elsaß oder inSchwaben, hcrstammend, unter derRegierung CarlS LeS Großen, dreyCelle» in Schwaben, nämlich zuHcrbrechtingen, Ettlingen und Eß-lingen, erbaute, mit den Gütern,

welche er von seinem Vater ererbt,begabte, und dem Kloster St. OenySunterwarf. CS ist nicht dieses OrteS,in die Geschichte dieser BesitzungendeS Klosters St. Denys cinzugehe»';aber wir wollen nicht unbemerkt las-sen, daß das, was darüber in Cle ßkirchlich. politische Landes - und Cul-turgeschichts von Würtcmberg Th. I.S. >!?. »8. vorkömmt, sehr dürftigund unbefriedigend ist, und sehr be-deutend berichtigt und vervollständigtwerden kan» durch die Nachrichtenund Urkunden, welche sich in derDlstolre äe l'oldboze llo Lt. Denz-S,xar Dr. saug »es Doublet (»Voris i62Z) S. 7^7 u. ftgd. und inchelibie» Icistoire sie St. Deuz-s fin-den.

SÜI,) ,,l» r olle Dcvcivlo»." Oäoäe Diog. Ohne Zweifel ist damitdie Ebne von EphesuS gemeint, nachTournefort'S (Reise nach der Levante,deutsche Uebcrs. Nürnb. >777. Th. 1.S. 5ür) Beschreibung:ein großesBecken, das auf alirn Seiten mitBergen umgeben ist, ausgenommenauf der Meerseito."