Die Pilgerhecre iir Kleinasien. 17z
mitten durch die Wassermauem zu ihrer Rechten und Lin-ken zogen ^).
Unter solchen Mühseligkeiten und Leiden bedurften dieWallbrüdcr säst zwei) Monate, um von Lopadium überSmyrna und Pergamus nach Ephesus zu kommen, wo dasGrab des heil. Evangelisten Johannes mit dem wunderbardaraus hervorquillcnden Manna die frommen Pilger erfreue-te Zu Ephesus meldeten sich Botschafter des KaisersManuel Key den Königen mit Briefen, worin der Kaisermit erheuchelter Besorglichkeit ihnen kund that, daß uner-meßliche Türkenhorden sich versammelt, ihnen zu widerste-hen, und Behutsamkeit und Vorsicht empfahl. Den KönigConrad lud aber Manuel noch besonders mit schmeichelhafterHöflichkeit und Freundlichkeit ein, nach Byzanz zu kommen,und sich lieber an seinem kaiserlichen Hofe durch sorgfältigePflege von den bisherigen Leiden und Mühseligkeiten zu er-quicken, als ohne alle vorher genossene Ruhe neuen Gefähr-lichkeiten entgcgenzugchen. Die Kaiserin Irene unterstütztediese Einladung ihres Gemahls bey ihrem Schwäher in einemfreundlichen und liebreichen Schreiben. Denn der schlaueund listige Kaiser Manuel, da er den König von Frankreichzu verderben beschlossen, suchte die Freundschaft des KönigsConrad zu gewinnen und ihn von dem König Ludwig abwemdig zu machen, so wie er vorher, so lange Conrad noch
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tum nokis Imkres et kleinem x>e-xerciLse." Odo de Oiox. S. 53.
ZA) ,, ^.d 5auetum ssoaurrem , uDisei>u1c!rrum ejus et inauna scaturi-ro cernirur " Brief dcü KönigsConrad an den Abt Wibald. „iLpiie-
Odo de D1o§. S. 5Y-
I. Chr.ri47-