170 Geschichte der Krcuzzüge. BuchlH. Kap.VlI.
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der Nähe des seinigen, und erbot sich, wie der König Con-rad selbst in einem Briefe an den Abt Wibald von Corveyrühmt, ihn mit Geld und jedem andern Vedürfniß zu unter-stützen ^). Nicht minder freundlich und gefällig waren diefranzösischen Barone sowohl gegen den König Conrad, alsseine Fürsten.
Die Wirkungen der ruchlosen Treulosigkeit des griechi-schen Kaisers fühlten die Franzosen schon auf den erstenTagereisen in Asien, nur an wenigen Orten wurden sie demVertrage gemäß mit Speise versorgt, aber so lange sic inreichem Lande waren, machten sie von der im Vertrage ihnengestatteten Berechtigung, zu rauben, was sie bedurften, woeS ihnen nicht freywillig dargeboten wurde, Gebrauch.Kaum waren sie aber nach der Vereinigung mit dem KönigeConrad eine Tagereise jenseit Lopadium vorgerückt, als siemerkten, daß sie in ein Land kamen, wo wenig zu raubenwar. Alle wurden von der heftigsten Furcht vor Hungerund Mangel ergriffen, vor allen der König Conrad, welcherdem französischen Könige wieder alle Schrecklichkeiten schil-derte, die über sein Heer, welches die ganze Heidenschasr zuüberwinden vermocht und nur keine Waffen gegen den Hun-ger gehabt hätte, durch Hunger und Mangel gekommenwären. Er rieth eben so dringend, als er zuvor gera-den, diese Straße zu nehmen, sie zu verlassen und aufder sicherer» Straße an der Meerküste zu ziehen; waS auchunverzüglich ins Werk zu setzen beschlossen wurde. DennDemetria, die nächste Stadt am Meere, war nicht über einehalbe Tagereise von dem Orte entfernt, wo sie mir einander
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