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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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168
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i68 Geschichte der Kreuzzüge. Buch III. Aap. VII.

s^Chr. Könige wurden eins, daß das französische Heer bey derBurg Lopadium der deutschen Pilger warten sollte.Denn der König Conrad wollte von Nicäa dem Könige Lud-wig unverweilt nachzicheu, sobald die deutschen Wallbrüder,welche bey ihm geblieben waren, sich mit ihrer Nothdurftversehen, und die slavonischen Pilger, welche unter denHerzogen Vladislaus von Böhmen und Boleslaus von Po-len im Anzüge waren, sich mit ihm vereinigt hätten ").

Dieses gute Vernehmen zwischen den Königen Conradund Ludwig erfüllte die Griechen zwar mit nicht geringerBcsorgniß; aber schon war Manuel mit sich eins über dieMittel zur Vernichtung sowohl der wenigen Ucberbleibseldes deutschen Heeres, als des noch so stattlich gerüstetenund noch nicht ganz muthlosen französischen Heeres, welchezwar langsam, aber doch sicher zum Ziele führten. Schonauf dem Wege von Nicäa nach Lopadium wurden die Deut-schen von den leichten griechischen Reutern und Bogenschützenohne Aufhören verfolgt und ungestüm beunruhigt, verwun-det, ausgeplündcrt, gctödtct, so daß der König Conradendlich durch vorausgeschickte Boten den König Ludwig umBeystand ersuchte; worauf der Cvnnctable und Graf vonSoissons, Ivo von Nielle, mit einer auserlesenen Ritter-schaft den Deutschen cntgegengeschickt wurde und mit leich-

25 ) ,, oo-arnin gnoä Impsrsiez. Impact) äiciimr." O äo ä eI) i 0 g. S. 53.

24) Daß diese erst so spät nachka-mcn, wissen wir durch Cinnamus(S. 47) : Als die Alemannen nachNicäa kamen, so schlossen sie sich andie Franzosen , welche weiter zogen,an, und an die andern Könige,

welche gleichfalls große Heere Me-ten. 'Einer davon war der Beherr-scher des Volkes der Tzcchen (d. i.der Böhmen), welchen Conrad selbstzum König ernannt hatte. Der an-dere herrschte über die Lechen (Po-len), ein scylhisches Volk, welchesmit den westlichen Hunnen zusam-niengränzt.