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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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167
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Die Pilgerhecre in Kleinasien. 167

schen Wallfahrer am See von Nicäa Herzog Friedrich vonSchwaben und andere Botschafter des Königs Conrad,welche für ihren hülflosen Herrn um Hülfe und Beystandbey dem Könige von Frankreich warben. Der König Lud-wig, von innigster Bewübniß über solches Mißgeschick be-wegt, säumte nicht zu dem Könige Conrad sich zu begeben,um ihn zu trösten und seine Bereitwilligkeit zu allem Be-stände zu versichern ^). Er vernahm von ihm mit Betrüb-nis« und Jammer die Erzählung der von ihm und seinemVolke erduldeten Leiden, und es rührte ihn die fromme Er-gebung des Königs Conrad, welcher nicht auf Gott zürnte,sondern sein Mißgeschick nur seiner und seines Volkes Thor-heit zuschricb. Ludwig beschloß auf seinen Rath, von denLrcy Straßen, welche durch Kleinasien führten, keine devbeyden von den deutschen Wallfahrern zu ihrem Unglück ge-nommenen Straßen zu wählen, sondern den dritten Weg,welcher über Philadelphia und Smyrna führte. Die beyden

Lüge zu entdecken weiß (die Gesand-ten hätte» nämlich, meint er, entwe-der dadmch den König Ludwig indieselbe Falte locken gewollt, oderihn doch wenigstens abzuhaltcn ge-sucht, den Deutschen beyzusichcn, oderendlich der Rache der Franzosen auö-wcichcn gewollt, welche nicht ausgc-blieben seyn würde, falls ihr Der-ralh bekannt geworden wäre); soglauben wir doch, daß Jrrthum oderVerwechslung bey dieser Erzählungobwaltet. Denn wie läßt es sichdenken, daß Odo von Deuil,welcher immer um den König vonFrankreich war, diesen argen Schelm-sirclcft der Griechen unerwähnt gelas-sen hätte, wenn er wirklich geschehenwäre?

22) Ockockeviog. S. 82 . SZ.'tVk klr. XVl. rg. Nach dev

Erzählung dieses Schriftstellers batder Herzog Friedrich von Schwabe,»nicht bloß um Hülfe und Beystand,sondern auch darum ausdrücklich, dagder König Ludwig selbst zu ihremKönige sich begeben möge:roxeir-lee, wt oovwrrat vliviam subse-guonti." Der König Conrad rühmtcs dagegen in einem Schreiben ai»den Abt Wibald, daß der französischeKönig in sein Lager gekommen sey,ohne seine Einladung abzuwarten.I'ch. Widakäi 80 -ttex lbianoorumack kentoria nostra, notns ucrllreit.tikius, suxerveuit."

I. Chk,ri47